ATHANOR Theater- & Filmakademie Präsentiert:

BÜHNENAUFFÜHRUNGEN UND PROJEKTE UNSERER STUDIERENDEN

Fachschule für Theater – Film – Regie​ 


Hier seht Ihr eine kleine Auswahl aktueller Projekte, in den die Studenten/innen für Schauspiel, Theater und Regie Ihre Kenntnisse einbringen, weiter ausbauen und in der Praxis anwenden. 

MURKY BLUSH / Tanzperformance​

12. und 13. Juli 2019

Eingehüllt von Verherrlichung. Die Freiheit der Kraft. Die Schönheit von Blut und Schlacht. Kontrolle im Mangel sowie der Fülle.
Mystizismus der Barmherzigkeit. Mutter des Chaos.

MURKY BLUSH widmet sich in einem physischen Nachvollzug dem grundsätzlichen Thema der Gewalt; die Koexistenz zwischen uns und dieser, die Feindseligkeit und Ehrfurcht, die in unseren Erfahrungen verwickelt sind – Gewalt die wir erlebten, zufügten und empfingen.
Im Rahmen dieser Forschung wurden drei Personen – ein Philosoph, ein Tänzer und ein Ingenieur – gebeten, ihr Verständnis und ihre Beziehung zur Gewalt zu sammeln. Ihre Ergebnisse und Reflektionen waren eine Quelle der Inspiration für dem Konzept.

MURKY BLUSH spiegelt nicht unbedingt die Verletzung von anderen wieder, sondern die Gewalt die wir in uns tragen. Der ganz subtilen Art.

Das Stück beleuchtet die Absurdität und Komik der unbewussten Suche nach dem, was uns am meisten weh tut.
Es entsteht Menschlichkeit im Schmerz und Erleuchtung im Erfahren.

Bis zum heutigen Tag hat uns die psychologische Forschung kaum Ergebnisse liefern können, die es ermöglichen die wahren inneren Ursachen von Gewalt zu identifizieren.

Performer: Josephine Geck, Stella Urban, Anela LuziJana Hermann, Anna-Kathrin Andraschko, Nici Kampa

Choreographie: Edith Buttingsrud Pedersen / Company HAA

  1. und 13. Juli im Theatersaal der Athanor Akademie

Victor oder die Kinder an der Macht

27.06. – 30.06.2019

Victor oder die Kinder an der Macht / Aufführung des 3. Jahrgangs der Athanor Akademie

Am Tag seines 9. Geburtstags bricht Victor mit seinem bisher tadellosen Verhalten und zerstört das heuchlerische Leben seiner Eltern Charles und Emilie Paumelle. Von namenloser Wut getrieben, entlarvt er das Verhältnis seines Vaters mit Thérèse, der Frau seines Freundes Antoine, entlarvt seine sexuellen Übergriffe auf das Hausmädchen Lili, das hysterische Verdrängen seiner Mutter und den dumm-dreisten Militarismus der Generalin, einem weiteren Gast der Eltern auf seinem Geburtstagsfest. Niemand, kein Erwachsener, entgeht dieser Zerstörungswut von Victor.
Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Individualität – all das erweist sich in einer langen Geburtstagsnacht, als Sprengstoff für all jene, die nicht sind, was sie sein sollten.

Ende scheint der Tod in dieser tragischen Komödie der einzige Ausweg aus einer Lebensautobahn, die mit Höchstgeschwindigkeit ins Absurde und Banale führt.

Regie: Elma Esrig
Betreuung Schauspiel: Michal Sykora
Regieassistenz und Technik: Luka Radovic
Licht: Rade Radovic
Bühne: Elma Esrig, Michal Sykora, Xaver Unterholzner

Darsteller:
Victor: Tom Erik Marvin Wolf-Pflug
Charles Paumelle: Andi Schlegel Schlegel
Emilie Paumelle: Ronja Seyfried
Therese Magneau: Ivy Lißack
Antoine Magneau: Gareth McGregor
Esther Magneau: Julia Stiegler
Ida Mortemar: Sarah Plattner
The General: Edina Ladstätter
Lilli: Anna Seidl

Aufführungen: 27.06. – 30.06., 19.30 Uhr im Theatersaal der Athanor Akademie

8 Frauen

6., 7. und 8. Juni 2019

8 Frauen / Ein Theaterabend des 2. Jahrgangs der Athanor Akademie nach einer Kriminalkomödie von Robert Thomas

In einer verschneiten, abgelegenen Villa leben acht Frauen und ein Hausherr. Als dieser morgens tot von dem Dienstmädchen aufgefunden wird herrscht Verwirrung. Die Anwesenden sind vor Angst wie gelähmt und wagen keinen Blick auf den Toten. Es gibt keinen Kontakt zur Außenwelt mehr, und als unzweifelhaft klar wird, dass nur eine der anwesenden Frauen die Mörderin sein kann, bricht Panik aus…
Das wird ein wunderschönes Weihnachtsfest!

 

Mit: Judith Speckmaier, Stella Urban, Josephine Geck, Jeanne-Francine Aziamble, Angela Niedermeier, Anna-Kathrin Andraschko, Theresa Wachter, Jana Hermann

Regie: Florin Vidamski
Regieassistent: Bernhard Schnepf

6., 7. und 8. Juni/ 19.30 Uhr/ Studio der Athanor Akademie

Kartenreservierung : 0851-209 60 440 oder per E-Mail an sekretariat@athanor.de

https://youtu.be/3WovMF-f2L8

Wörter Körper // Ein Theaterwagnis

12. März 2019

“VIELLEICHT HÄTTE ICH DICH EINFACH AN MICH RANZIEHEN SOLLEN. DAS WÄRE MIR JEDOCH UNPASSEND VORGEKOMMEN, IN ANBETRACHT DER TATSACHE WIE NAH ICH MICH DIR FÜHLE.”
Als Lina am frühen Mittag auf die Straße tritt, weiß sie noch nicht, was ihr fehlt. Sie weiß nur, dass ihr etwas fehlt. Also beginnt sie danach zu suchen. In den nächsten 24 Stunden hat sie fünf Begegnungen, die ihr allesamt zeigen, dass das, wonach sie sucht, nicht existiert.
Theater, das sich mit Nähe und Distanz zwischen Menschen und der Widersprüchlichkeit von Wörtern und Körpern beschäftigt. Dabei wagen wir uns in ein Gebiet der Zusammenhangslosigkeit, Fehlkommunikation und Fremde und verlangen dem Theater, dem Zuhause der Wörter und Körper, den Raum ab, der dazwischen liegt, sich von keinem der beiden einfangen lässt.
Gestaltung: Paula Breuer
Schauspiel: Nici Kampa, Anela Luzi, Jana Hermann, Josephine Geck, Judith Speckmaier, Stella Katalin
Graphik: Cabina _ Caro Mikalef / Coni Luna

5., 6. und 7. Mai um 20.00 Uhr im Zauberberg Passau
Ein Theaterprojekt der Athanor Akademie
Bestuhlt | freie Platzwahl
Doors 20.00 | Beginn 20.30 | Ende 22.30
Aftershow-Party ab 22.30 Uhr
weitere Termine:
Montag, 06.05.
https://www.zauberberg-passau.com/events/theater-athanor-worter-korper-montag
Theater // Wörter Körper • Montag
Dienstag, 07.05.
https://www.zauberberg-passau.com/events/theater-athanor-worter-korper-dienstag
Theater // Wörter Körper • Dienstag
:: Tickets ::
VVK 6€
AK 10€ / ermäßigt 8€ / freiwilliges Supporter-Ticket 12€
www.zauberberg-passau.com

Die Ereignisse // ein Theaterprojekt

12. März 2019

Ausdruck und Mimik
Schauspiel Schule
regie-studieren

Die Ereignisse – ein Theaterprojekt von Studierenden der Athanor Akademie, das sich mit Extremismus auseinandersetzt und das Publikum durch eine Forschungsreise zu den Hintergründen von fanatischem Handeln führt.
• Was sind die Motive hinter einem Anschlag?
• Wie reagieren wir auf die Logik eines Attentäters?
• Wer sind wir als Gesellschaft?
Inhalt: Auf einen internationalen Chor von Geflüchteten wird ein politisch motivierter Anschlag verübt. Der Täter ist ein Teenager mit rechtsextremem Gedankengut. Der Chorleiter überlebt den Anschlag knapp. Daraufhin versucht er, die Ereignisse, die zum Anschlag geführt haben, zu ordnen und einen Sinn hinter dem Handeln des Jungens zu finden.

Premiere: 10. April 2019 um 20 Uhr im Institut für Spaß und Gesellschaft
Weitere Aufführungen: 11. April und 12. April, jeweils um 20 Uhr
Ein Theaterprojekt von Studierenden der Athanor Akademie – es spielen Andi Schlegel und Philip Kevin Brehse, Regie: Henry Oehlert, Dramaturgie: Judith Kuhnert, Bühne: Xaver Unterholzner
Kartenverkauf ab 15.03.2019 in der Zweite Heimat, außerdem können Karten mit einer E-Mail an sekretariat@athanor.de oder telefonisch reserviert werden (Telefonnummer: 0851 – 209 60 440, Reservierung auch über Anrufbeantworter möglich).
Eintrittspreise: 12,- Euro / 7,- Euro ermäßigt

Zwischen den Grabsteinen // Improabend des 1. Jahrgangs

18. Februar 2019

Schauspiel lernen

“Zwischen den Grabsteinen” – Improabend des 1. Jahrgangs der Athanor Akademie
28. Februar um 19.30 Uhr und 2. März um 18.00 Uhr
Beschreibung der drei Geschichten:
I.
Felix dachte eigentlich, er hätte seine reiche Spießer-Familie hinter sich gelassen. Nadine und er haben sich ein bodenständiges Leben aufgebaut – mit Kind und wöchentlichem Kinobesuch. Doch plötzlich taucht Felix’ verhasster Bruder Peter aus dem Nichts auf. Und kaum ist Felix aus dem Haus, holt auch Nadine die Vergangenheit ein: Ihr mittelloser Ex-Freund Richard hat einen Plan, an Geld zu kommen…
Es spielen:
Felix von Wolfsberg – Bernhard Schröder | Nadine Schaaf – Talea Meyerhoff | Peter von Wolfsberg – Jonas Schlemme | Richard Gilmann – Nhut Minh Huynh
II.
Der Tod eines wichtigen Familienmitglieds zerstört das Bild einer scheinbar perfekten, erfolgreichen Familie. Zwei Menschen, die sich um etwas streiten, was eigentlich immer außer Reichweite lag, zerstören sich dabei selbst. Das Chaos wird immer größer, als die Leute um sie herum anfangen, von ihrem Leid zu profitieren.

Es spielen:
Christian Ziegenwirth – Florian Beck | Johanna Ziegenwirth – Gina Steinwerth
III.
Drei Personen, ein Raum. Viele Fragen, keine Antworten. Ein Kampf zwischen der Obsession mit Ordnung und dem Drang nach Freiheit, ausgefochten um eine Frau zwischen zwei Welten, der Tür und dem Buch.
Es spielen:
Emilia von Wolfsberg – Anna Vieira Auer | Georg – Gyan Ros Zimmermann | Dr. Schäfer – Nils Almer
Kartenreservierung mit einer E-Mail an sekretariat@athanor.de oder telefonisch unter 0851 209 60 440, bei Anruf auf den AB bitte Telefonnummer angeben. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.
Pädagogische Betreuung: Sebastian Goller und Philip Kevin Brehse

„Old Times“ von Harold Pinter

18. Februar 2019

Schauspieler werden
Schauspieler

Abschlussstück des 4. Jahrgangs Schauspiel der Athanor Akademie
Es spielen: Artur Hieb, Pia Pflug, Lorena Steffl
Regie: Florian von Hoermann
Premiere am 22. Februar, 19.30 Uhr, Theatersaal der Athanor Akademie
Weitere Vorstellungen am 23. Februar und 1. März um 19.30 Uhr und am 2. März um 20 Uhr im Theatersaal der Athanor Akademie, Schulbergstraße 30, 94034 Passau – Grubweg
Das Ehepaar Kate und Deeley bekommt Besuch von Anna, einer Jugendfreundin Kates. Sie plaudern lapidar, reden von früher… und verlieren sich immer mehr in möglichen und unmöglichen Vergangenheiten. Wer ist wer? Bin ich der, der ich bin oder der, der ich war oder doch der, wie er von den anderen gesehen wurde?
Sie entwerfen Zerrbilder der eigenen Persönlichkeit, gespiegelt durch den Blick des anderen. Es sind Blicke des Begehrens, voller Sehnsucht nach Bestätigung, um der eigenen Leere zu entkommen. Hier öffnen sich in der Banalität einer Cocktailparty erotische Abgründe, unerfüllte Phantasien reißen schwarze Löcher in die sich auflösende Realität. Vielleicht sind aber auch diese Träume die eigentliche Wirklichkeit… – wer weiß das schon?

„Es gibt Dinge, an die ich mich erinnere, die vielleicht nie geschehen sind, aber so, wie ich sie mir ins Gedächtnis zurückrufe, geschehen sie eben.”
Anna aus „Alte Zeiten“
Eintritt: 12,- Euro, 7,- Euro ermäßigt
Reservierung per E-Mail an Sekretariat@athanor.de oder unter folgender Telefonnummer: 0851/209 60 440 (Bei Anruf auf dem Anrufbeantworter die Telefonnummer angeben)

Wiederaufnahme // Bernarda Albas Haus // Federico Garcia Lorca

12. Oktober 2018

schauspielausbildung

Bernarda Albas Haus von Federico Garcia Lorca
Wegen des großen Erfolges von Bernarda Albas Haus von Frederico Garcia Lorca spielen wir noch einmal zwei Aufführungen.
Am Samstag d. 1. und Sonntag d. 2. Dezember 2018.
Reservierung unter folgender Telefonnummer: 0851/209 60 440.
Neun Frauen, ein Schicksal.
Jede im Einzelkampf.

Sind wir in einer Welt, die von Männern regiert wird?
Zumindest sind wir im Haus der Mutter,
aber das ist ein Gefängnis.
Es ist bewohnt von klirrendem Schweigen.
Hinzu kommt aber ein stetig wachsender Drang.
Heiße, lodernde Träume, die mit der Zeit vorüberschwimmen.
Jeder Schrei erstickt.
Verstummt noch vor aller Anfang Ende.

Die Mutter versucht die Mädchen zu schützen.
Ein in Ketten gelegter Schutz – zur Wahrung der Ordnung.

Ist Widerstand hoffnungslos?

Die Frauen gehen an Grenzen. Gegeneinander. Kein Bündeln der Kräfte. Zerfleischen. Eskalation.

Regie: Florin Vidamski
Regieassistent: Julia Urba

Aufführung des 2. Jahrgangs der Athanor Akademie
Mit: Judith Speckmaier, Josephine Geck, Anela Luzi, Theresa Wachter, Stella Urban, Jana Hermann, Nici Kampa, Jeanne-Francine Aziamble und Anna-Kathrin Andraschko.
Premiere am 08.11.2018 um 19:00 Uhr in Theatersaal der Athanor Akademie.
Weitere Vorstellungen am 09.11, 10.11, 11.11 jeweils um 19:00 Uhr.
Reservierung unter folgender Telefonnummer: 0851/209 60 440.

Wiederaufnahme // MEDEAMATERIAL // Die Agonie des Glücks

23. Juli 2018

MEDEAMATERIAL // Die Agonie des Glücks
eine szenische Collage aus den Stücken “Die Argonauten” und “Medea” von Franz Grillparzer und “Medea” von Jean Anouilh.
Wiederaufnahme Daten: 21. und 22. September 2018
Zeit: jeweils 19.00 Uhr (bitte die Uhrzeit beachten)
Ort: Theatersaal der Akademie
Nach der Aufführung würden wir uns freuen mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.
Reservierung unter folgender Telefonnummer: 0851/209 60 440.
ACHTUNG Vorstellungsbeginn ab 19:00 Uhr!
// Regie:
“Die Argonauten”, Grillparzer – Felix Sedlmeir (3. Jhg.)
“Medea”, Grillparzer – Korbinian Schmid (3. Jhg.)
“Medea”, Anouilh – Florian von Hoermann (Dozent)
// Es spielen:
Jessica Brantsch, David Gaviria, Artur Hieb, Ivy Lißack, Pia Pflug, Andreas Schlegel, Ronja Seyfried, Lorena Steffl, Tom Wolf-Pflug.
Medea. Vamp, Hexe, Monster… – die Kindermörderin. Ein Mythos.
Drei Texte über Medea, drei unterschiedliche Perspektiven und Fragestellungen werden nebeneinander gestellt.
Der Anfang: die Heldenreise des Jason, auf der Suche nach dem Glück, dem goldenen Vliess. Einer, der loszog, um ein Mann zu sein und sich in der Liebe zu Medea verlor… Was bedeutet es überhaupt, ein Held zu sein? Ein Mann zu sein?

Ein Zeitsprung – zum Anfang vom Ende: Jason – Medea, das Paar. Nach 10 Jahren Flucht, gestrandet in der Fremde, beginnt die Agonie des Glücks. Was bleibt, wenn die Liebe verschwindet? Schuld? Jason heiratet die junge Prinzessin von Korinth, seine Zukunft am Ende einer langen Reise, am Ende der Illusionen. Medea bleibt alleine zurück, ein Flüchtling ohne Recht auf Asyl, fern der Heimat, sinnend nach Rache. Und die Frage nach der Liebe wird politisch. Wer ist Medea jetzt? Die verlassene Frau – die Verliererin in dieser banalen, alltäglichen Geschichte um das Zerbrechen einer Beziehung. Ein Aufschrei gegen die Ungerechtigkeit. Medea, eine feministische Freiheitskämpferin?
Aber da waren doch noch die Kinder… – am Ende sind sie tot. Und die Fragen bleiben, wie es dazu kommen konnte.
// Premiere war am 26.07.2018 – 19.00 Uhr, im Theatersaal der Athanor Akademie
weiter Vorstellungen waren am 27.07. / 21.09. + 22.09.2018, jeweils 19.00 Uhr.

ICH – DIE ANDERE / Ein Abschlussabend

2. Juli 2018


“ICH – DIE ANDERE”
Ein Abschlussabend mit Nora Labancz
Klavier: Peter Hösl
“Eigentlich bin ich ganz anders! Ich komm nur so selten dazu!”
Wer bin ich – und wieviele?
Zwiebel oder Orange? Hund oder Wolf?
Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt!, schreibt Schiller.

Nora Labancz, diesjährige Schauspiel-Absolventin der Athanor Akademie für Darstellende Kunst und Regie in Passau, zeigt zum Abschied Szenen, Monologe und Lieder ihres Studiums. Von Schiller bis Falk Richter, von Medea bis Romy Schneider, von Nora bis Nora singt und spielt sie noch einmal für Sie: ICH – DIE ANDERE, begleitet von Peter Hösl am Klavier…und vielen “Anderen”.
Premiere am 20. Juli 2018 um 19:30 Uhr, eine weitere Vorstellungen am 21.07. an Athanor Akademie (Blackbox); Schulbergstr. 30; 94034 Passau.
Eine Weitere Vorstellung am 22.07, um 19:30 Uhr im Café Museum; Bräuugasse 17, 94032 Passau.
Kartenreservierungen unter: 0851 209 60 440

Singing Actors in Variété der LeidenSchaften

28. Juni 2018

Singing Actors
in Variété der LeidenSchaften
Kann man eine Rolle singen oder andersrum: ein Lied schauspielern?
Die Schüler des 2. und 3. Jahrgangs der Athanor Akademie haben sich genau dieser Aufgabe gestellt und präsentieren im Variété der LeidenSchaften einen turbulenten Abend, an dem nicht nur die Variétékünstler, sondern auch die Bedienung und der Barmann, ja sogar einige Besucher ihre Leiden und Leidenschaften gesanglich bestreiten.

Premiere am 28. Juni 2018 um 19:30 Uhr.
Weitere Vorstellungen am 29.06. und am 30.06, dem Tag der offenen Tür 2018, jeweils um 19:30 Uhr.
Im Theatersaal der Athanor Akademie; Schulbergstr. 30, 94034 Passau/Grubweg

Einige Nachrichten an das All / Wolfram Lotz

23. März 2018

“Einige Nachrichten an das All” von Wolfram Lotz
– WIEDERAUFNAHME –
Vorstellungen am Do. 19.04; Fr. 20.04; Sa.21.04 & 22.04; ab 19:30 Uhr.
Mit Artur Hieb, Nora Luna Maria Labancz, Angela Niedermeier, Pia Pflug, Luka Brate Radovic, Andi Schlegel, Lorena Steffl
Regie: Josef Maria Krasanovsky
“… es ist das größenwahnsinnigste, klügste, unfasslichste und unverschämteste Stück der Gegenwartsdramatik…” (Frankfurter Rundschau)
Hätten Sie eine Nachricht, die Sie gerne an das All verschicken würden? Per SMS, via WhatsApp, oder als Mail vielleicht? Was ist das für eine Nachricht, die es wert ist als Essenz des menschlichen Daseins auf der Erde zu gelten, während diese vor sich hin durch das Weltall eiert? Was ist der Sinn des Lebens? Was kommt nach dem Tod? Wie bekämpft man das Gefühl von innerer Leere? Lohnt es sich zu kämpfen, sich aufzubegehren, für die eigenen Wünsche und Interessen? Was gibt uns eine Berechtigung hier zu sein? Passiert alles zufällig? Was ist vergänglich, was überdauert uns, unsere verrückte Zeit und vielleicht auch die Zukunft? Was ist wirklich, was wichtig und was ist Weltraumschrott?

Wolfgang Lotz erhielt diverse Preise, unter anderem den Kleistförderpreis und den Stückemarkt-Publikumspreis des Berliner Theatertreffens für sein Stück „Der große Marsch“. 2011 wurde er „Nachwuchsdramatiker des Jahres“.
Der Regisseur Josef Maria Krasanovsky ist Absolvent der Athanor Akademie, geboren 1976 in Salzburg und lebt als freischaffender Regisseur und Autor in Wien.
2007 gründete er in Wien das Theater-Kollektiv Compagnie Luna, das heute, auf Grund seiner starken Bildsprache, der radikalen Mischung von Komik und Tiefgang und der Spezialisierung auf Stück-Entwicklungen, zu einem der publikumsstärksten Ensembles der Wiener Szene zählt.
Premiere: 23.März, 24. und 25. März – Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Im Theatersaal der Athanor Akademie, Schulbergstr. 30, 94034 Passau
Reservierungen unter: 0851/ 209 60 440 (Bei Anruf auf dem AB bitte die Telefonnummer angeben)
Schauspielausbildung – an der Schauspielschule zum Schauspieler werden.

INSULALAVA – Ein Theaterabend des I. Jahrgangs

23. Februar 2018

INSULALAVA / Improvisation Werkstatt / Ein Theaterabend des ersten Jahrgangs
Eine einsame Welt, jedoch voll von Bewegung.
Bewohnt von verlorenen Seelen, abgetrennt vom Garten Eden, krampfhaft suchend nach der idealisierten Welt.
Ein Ort voller brodelnder Wünsche, glühender Begierde und versteinerter Obsession.
Kurzweilige Begegnungen, die genau so schnell wieder im Nebel verschwinden.
Kurzweilige Dialoge, leicht wie ein Spiel. Freie Flammen im luftleeren Raum.
Einsamkeit ruht auf dem Meer.
Stumm brechen die Wellen in Emotion.
Insula zeigt Menschen im Aufbruch zu neuen Ufern. Stets begleitet von der schmerzhaften Sehnsucht nach Kontakt.
Das Meer als ein Bild für alles Unbekannte und Unergründliche, nicht für den Ursprung des einzelnen Individuums, sondern allen Lebens.

In seinem ewigen Auf und Ab ist es ein archetypisches Symbol des wiederkehrend, blutvollen Lebens. Mit all seinen Höhen und Tiefen, zugleich aber auch Sinnbild des kollektiven Unbewussten.
Geschlossene Systeme. Verbunden durch ein Sekret. Magma des Lebens. In Bewegung aber nicht zerlaufend.
Die Verbindung, die Leben schafft. Aber es auch wieder nimmt.
Mit: Jeanne-Francine Aziamble, Josephine Geck, Debora Grübl, Jana Herrmann, Nicole Kampa, Anela Luzi, Judith Speckmaier, Stella Urban, Ina Vöhringer, Max Wills, Nandi Grollik, Lisa Lechner, Paula Breuer, Henry Oehlert und Jihad Omaraya
Gestaltung: Dr. Florin Vidamski, Julia Urban und Nicholas Hohmann
Daten: 23. Februar (Premiere)/ 19:30, und 25. Februar / 18.00 Uhr
Ort: Studio, Schulbergstr. 30, 94034 Passau
Schauspielausbildung – an der Schauspielschule zum Schauspieler werden.

Bruchstücke / eine Theater Collage mit Szenen aus Stücken von Heinrich von Kleist

9. Februar 2018

“Bruchstücke” – Eine Collage mit Szenen aus Stücken von Heinrich von Kleist.
Mit Anna-Katharina Andraschko, David Gaviria, Sebastian Goller, Ivy Lißack, Henry Oehlert, Andreas Schlegel, Ronja Seyfried, Gareth Spitzenpfeil, Tom Wolf-Pflug, Pia Pflug und Lorena Steffl.
Künstlerische Betreuung: Manfred Antesberger, Elma Esrig und Sebastian Goller .
“Was ist wüschenswerther: auf eine kurze Zeit, oder nie glücklich gewesen zu sein?” – H. v. Kleist
Die Figuren unserer Collage wagen den Versuch, glücklich zu sein. Sie kämpfen gegen Intrigen, gegen ihre Väter, gegen die Mächtigen und sie kämpfen gegen sich selbst für ihre Liebe. Unsere Auswahl der Texte greift das Zitat Kleist’s auf und begibt sich auf eine beklemmenden Suche nach einer Antwort.
Die Moderne in der Kunst greift oft zu der Ausdrucksform der Collage. Sie erlaubt ein Lebensbild so verschiedenartig, so voller Vielfalt und Widersprüchen. Der thematische Reichtum von Kleist’s Werken bietet sich überzeugend für die Struktur einer Collage an.
Wir binden in unserem Fall Szenen aus “Die Familie Schroffenstein”, “Die Hermannsschlacht”, “Penthesilea”, “Amphitryon” und “Der zerbrochene Krug”.

Aufführungen: 9. Februar (Premiere), 10. und 11. Februar, jeweils 19.30 Uhr.
Athanor Akademie, Schulberstr. 30, 94034 Passau.

Reservierung unter folgender Telefonnummer: 0851/209 60 440 (Bei Anruf auf den AB die Telefonnummer angeben).

Schauspiel oder Regie in Theater und Film studieren.

Die Sprache der Dämmerung / multimediale Theater-Performance

8. Februar 2018

Die Sprache der Dämmerung, ein multimediales Collagenprojekt
mit Artur Hieb, Lissi Küchle und Nora Luna
Regie: Florian von Hoermann
Tänzerische Betreuung: Edith Buttingsrud Pedersen

„Die Sprache der Dämmerung“ ist ein Collageprojekt. Die Zuschauer begeben sich auf eine Reise – durch die Dämmerung in der Fremde gestrandeten Figuren. Das Publikum bekommt Kopfhörer. Sie werden durch verschiedene Räume der Akademie geführt. Wie Voyeure lauschen Sie intimen Versprechungen und verborgenen Wünschen. Massive innere Monologe verhandeln die Möglichkeiten einer Beziehung – den Deal zwischen Dealer und Kunden, oder zwischen einem von der Straße und… – Dir. Die Spieler sehnen sich nach etwas Echtem, einer Begegnung – einem vorsichtigen, vielleicht sogar liebevollen Dialog, zwischen zwei Menschen.

Am Ende der Sprache steht jedoch unausweichlich die Gewalt. Die Zuschauer werden zu Zeugen dieser Begegnungen im Nirgendwo – ein Blick durch die Fenster auf einen Parkplatz, ein Gang in den Katakomben der Akademie, ein Treppenhaus – ein Keller. Im Vordergrund dieses Projektes steht die Plastizität der Körper, der zur Sprache wird. Durch den Einsatz der Technik, Video und Ton, werden Perspektiven verschoben und neue Dialogebenen eröffnet. Der Zuschauer wird ein intimer Vertrauter der Figuren, ein „Kamerad“, ein Zeuge, ein Richter?

Premiere war am 8. Februar, weitere Spieldaten 22.und 24. Februar, jeweils um 20.00 Uhr
Athanor Akademie, Schulbergstr. 30, 94034 Passau
Reservierung unter folgender Telefonnummer: 0851/209 60 440. Da durch die Art der Aufführung nur wenige Karten zur Verfügung stehen, bitte unbedingt vorher reservieren. Bei Anruf auf den AB bitte die Telefonnummer angeben.