Aktuelle Projekte
an der Athanor Akademie

Schule für Schauspiel und Regie

jetzt wo ich im Rampenlicht steh' würde ich gerne meine Mama grüßen -die DNA der Menschheit auf 49qm Messeteppich-

In 4 Wochen Probezeit erarbeitete der dritte Jahrgang der Athanor Akademie gemeinsam mit Regisseur Josef Maria Krasanovsky einen Abend rund um die Fragen „Warum zum Teufel zahlt es sich eigentlich aus zu leben? Welche Hindernisse stellen sich uns in den Weg? Welche Themen holen uns  wieder und wieder ein?“ 
Mit rabenschwarzem Humor, einer gehörigen Portion Trash und ungebremster Lust am Absurden arbeitet sich der Abend durch den Wahnsinn des 21. Jahrhunderts.

Vier Nerds, zwölf Eier und eventuell ein Aborigines sind partybereit. Der dritte Jahrgang der Athanor Akademie bringt mit seiner Stückentwicklung das größte Dilemma ins Spiel: manche Gurus meinen weil dieser oder jener Mensch lebt, hat es auch für uns einen Sinn zu leben. In Wahrheit ist es aber so: Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man den Erfolg dieser Tätigkeit sofort sieht. Aber jetzt mal unter uns: Was ist der Sinn des Lebens?   

Es spielen Nils Almer, Nhut Minh Huynh, Anna Vieira AuerGyan Ros Zimmermann und Marcus Hinterberger 
Gast: Joy Ros 
Regie: Josef Maria Krasanonsky
Assistenz: Florian Beck

Die Veranstaltung findet vom 12. – 15. Juni jeweils um 19:30 Uhr im Theatersaal der Athanor Akademie, Schulbergstraße 30, Passau statt. Anmeldungen werden mit Name, Vorname, Telefon/E-Mail und dem Veranstaltungstag unter veranstaltung@athanor.de entgegengenommen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist im gesamten Schulgebäude und während der Vorstellung Pflicht. 

Der Eintritt ist kostenlos – um Spenden wird gebeten. 

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HEDDDA - tödliche Langeweile (Abschlussstück)

HEDDDA in den Fängen ihres eigenen Netzes (c) Florian Beck
Das HEDDDA Produktionsteam - v.l.n.r. Zoë Dobrileit, Lorenz Dauber, Edina Ladstätter, Marika Rockstroh, Jana Herrmann, Xaver Unterholzner (c) Florian Beck
drei HEDDDAs schmieden Pläne - v.l.n.r. Zoë Dobrileit, Edina Ladstätter, Jana Herrmann (c) Florian Beck
tödliche Langeweile - v.l.n.r. Zoë Dobrileit, Edina Ladstätter, Jana Herrmann (c) Florian Beck

Die Generalstochter Hedda Gabler findet ihren kleinbürgerlichen Ehemann, das Haus, in dem sie lebt und überhaupt ihr ganzes Leben unerträglich und lächerlich. Aus Machtlust und Langeweile zerstört sie die Menschen und Beziehungen in ihrem Umfeld, bis sich ihre Existenz in einen alles verschlingenden Abgrund verwandelt. 

Henrik Ibsens Spätwerk Hedda Gabler gehört zu den wichtigsten Stücken der europäischen Theaterliteratur. Die Athanor Akademie zeigt mit „HEDDDA“ gleich drei Frauen, die sich dieser genial manipulativen, perfide rücksichtslosen und verzweifelten Hauptfigur annehmen. In einem alptraumhaften Reigen ergründen die Spieler*innen eine Frau, die am engen Korsett sozialer Regeln zu ersticken droht und die letztlich durch die Unerreichbarkeit von Schönheit, Lust und Freiheit an sich selbst zerbricht. 

Es spielen Edina Ladstätter, Jana Herrmann und Zoë Dobrileit 
Regie: Marika Rockstroh 
Assistenz: Lorenz Dauber 
Bühne: Xaver Unterholzner 
Sounds: Zoë Dobrileit 
Künstlerische und pädagogische Betreuung: Marika Rockstroh und Xaver Unterholzner 

Veranstaltung am 5. & 6. jeweils um 20:15 Uhr 
Athanor Akademie | Studio | Schulbergstraße 30, 94034 Passau

Anmeldungen mit Name, Vorname, Telefon und dem Veranstaltungstag unter veranstaltung@athanor.de. Der Eintritt ist kostenlos – um Spenden wird gebeten. 
Das Tragen der FFP2-Maske ist im gesamten Schulgebäude und während der Veranstaltung Pflicht. 

WHITE - Tanzperformance

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„White“ ist eine körperliche Reise durch die Übergänge von einem bloßen Seienden, zu einem Kind, zu einer Frau. „White“ reflektiert die Momente des Erwachsenwerdens, in denen wir einen Teil unserer Unschuld verlieren. Wir werden der Scham gewahr. Eine Veränderung im Blick des Anderen, im Blick unserer Eltern, der Freunde unserer Eltern. Die Performerinnen hinterfragen ihre eigene Identität als Frauen und ihre Beziehung zu Begehren und Sexualität, ihr Bedürfnis zu objektivieren und objektiviert zu werden. Ihr Bedürfnis eine anständige, respektvolle, respektable, begehrenswerte Frau zu sein. Ihr Bedürfnis alles, nur nicht das zu sein. 

Marquis de Sade schreibt: „Weil die Natur Mann und Frau nackt geschaffen hat, ist es undenkbar, dass sie eine Abneigung oder Scham in sie gelegt hätte, nackt zu erscheinen.“ 
„White“ ist eine Ode an das reine und an das Vulgäre, eine Neu-Bewertung der „Frau“, ein Festmahl der fast utopischen Kraft des Frauseins. Frausein als Potenz, als Vermögen nicht nur „Frau“ zu sein. 

„Der Anstand ist eine Illusion – woher kommt sie? Machst du also mit, wenn wir uns ausziehen?“ 

Choreographie: Edith Buttingsrud Pedersen 
Tänzerinnen: Josephine Geck, Anela Luzi, Stella Urban, Theresa Wachter und Sarah Plattner 
Assistenz: Lara Jung 
Cooperation mit Company HAA 

Veranstaltung am 5. & 6. Juni jeweils um 19:00 Uhr
Athanor Akademie | Theatersaal | Schulbergstraße 30, 94034 Passau

Anmeldungen mit Name, Vorname, Telefon und dem Veranstaltungstag unter veranstaltung@athanor.de. Der Eintritt ist kostenlos – um Spenden wird gebeten. 
Das Tragen der FFP2-Maske ist im gesamten Schulgebäude und während der Veranstaltung Pflicht.

Die Kahle Sängerin - Eugène Ionesco (Abschlussjahrgang)

v.l.n.r. Josephine Geck, Jeanne-Francine Aziamble, Stella Urban & Theresa Wachter (c) Benjamin Strobel
v.l.n.r. Theresa Wachter, Jeanne-Francine Aziamble, Ronja Seyfried, Josephine Geck & Stella Urban (c) Benjamin Strobel
v.l.n.r. Theresa Wachter, Ronja Seyfried, Jeanne-Francine Aziamble & Josephine Geck (c) Benjamin Strobel
v.l.n.r. Theresa Wachter, Jeanne-Francine Aziamble, Josephine Geck & Stella Urban (c) Benjamin Strobel

Auf diesen Moment haben sie lange gewartet – zuerst konnten die Proben nur online stattfinden, dann durfte die Abschlussklasse wieder in der Akademie proben. Bis zuletzt war nicht klar, ob es eine Aufführung nur für die Prüfungskommission sein würde, doch nun die erleichternde Nachricht: Es darf vor Publikum gespielt werden. 

Unter der Regie von Florin Vidamski bringen die Studentinnen Jeanne-Francine Aziamble, Josephine Geck, Stella Urban, Theresa Wachter und Anela Luzi, mit Unterstützung von Ronja Seyfried, die im vergangenen Sommer ihre Bühnenreife an der Athanor Akademie erlangte, die Vitalität und die Kraft des Textes von Eugène Ionescos „Die kahle Sängerin“ auf die Bühne.Ionesco ist ein Meister des Absurden Theaters, da wundert es auch nicht, wenn Vidamski berichtet, dass auch etwas Mut dazu gehört, Ionescos erstes Bühnenstück, das den Untertitel „Ein Anti-Stück“ trägt, zu inszenieren. 

Mr. und Mrs. Smith, einem gutbürgerlichen Ehepaar, das sich außer hohlen Phrasen nichts mehr zu sagen hat, bekommen Besuch von Mr. und Mrs. Martin. Bei diesem Paar ist die Beziehungslosigkeit so weit fortgeschritten, dass es erst einer umständlichen Beweiskette bedarf, um die beiden zu überzeugen, dass sie wirklich miteinander verheiratet sind und ein Kind miteinander haben. Die Phrasen, die Hohlheit der konventionellen Konversation werden in der „Kahlen Sängerin“ grotesk übersteigert, der Dialog artet aus in ein Happening von Worten, eine Explosion von Silben und Buchstaben. 

Die Schauspielerinnen werfen sich mit großer Spielfreude in Ionescos Text, hauchen ihm Leben ein, entführen das Publikum in diese verrückte Welt einer Farce, die bereits am 11. Mai 1950 uraufgeführt wurde. Ionesco selbst sagte, er wolle mit der kahlen Sängerin „alles bis zum Äußersten treiben, wo die Quellen des Tragischen entspringt. Gewalttätiges Theater machen, gewalttätig komisch, gewalttätig dramatisch.“ Mit großer Körperlichkeit und Musikalität gehen die Schauspielerinnen an ihre Grenzen und darüber hinaus, immer auf der Suche, etwas mehr Tiefe über den Menschen zu erfahren. 

Für die Studierenden besteht die Hoffnung vor größerem Publikum spielen zu dürfen. So berichtet Florin Vidamski, “unser Ziel ist es, nach dem Abschluss diese Produktion an anderen Theatern in Bayern und bei internationalen Festivals, wie beispielsweise dem Studio Festival in Târgu Mureș oder dem Internationalen Festival der Theaterschulen in Bukarest zu zeigen.” 

Mr. Smith – Jeanne-Francine Aziamble 
Mrs. Smith – Josephine Geck
Mr. Martin – Stella Urban
Mrs. Martin – Theresa Wachter
Marv – Ronja Seyfried
Regie – Florin Vidamski
Regieassistenz – Michal Sykora
Bühnenbild – Matej Sykora & Florin Vidamski
Technische Assistenz – Liam Krumstroh & Lorenz Dauber

Vorstellungen von Donnerstag, 13.5.2021 – Samstag, 15.5.2021 jeweils um 19:30 Uhr
Athanor Akademie | Theatersaal | Schulbergstraße 30, 94034 Passau 
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. 

Eine große Spende machte bereits die Sparkasse Passau, indem sie die Inszenierung finanziell unterstütze. 

Aufgrund der derzeitigen Corona-Bestimmungen ist eine ordentliche Anmeldung mit Name, Vorname und Telefonnummer/E-Mail Adresse erforderlich. Zur Aufführung wird ab Mittwoch, 12.5.2021 KEIN NEGATIVES TESTERGEBNIS mehr benötigt. Das Tragen einer FFP2-Maske ist im gesamten Akademiegebäude und während der Vorstellung Pflicht. Anmeldungen mit dem gewünschten Aufführungstag unter veranstaltung@athanor.de  

Heinrich V. - nach Shakespeare

v.l.n.r. Anela Luzi, Josephine Geck (c) Benjamin Strobel
Jeanne-Francine Aziamble (c) Benjamin Strobel

Um episches Heldentum geht es hier; und was es bedeutet ein Held zu sein. Diese Frage klären der Mädchen vier. Nun keine Scheu! Setzt euch tretet ein.
“Was ist es mir denn, ein Held zu sein? Der die Krone trägt in Zeiten der größten Not, wenn ich nicht strotzen kann vor des Ruhmes Schein? Ein Herrscher? – dem Sie folgen auf Leben und Tod?
Was verleiht mir erlangte Zeremonie zu würdig Seel`? Des Sohnes wack`rer Vater der stets ihm lehrt die Mär, für sich’res Erkennen, wo er verlockt zu handeln fehl, das Irrlichts wider, und setzt ihrer sich zur Wehr.” 

Einen wahren Helden, den soll niemand verkennen. Henry V, so werden wir diese Vorstellung nennen.

mit Josephine Geck, Anela Luzi, Jeanne-Francine Aziamble & Stella Urban 
Regie: Tom Erik Marvin Wolf-Pflug  
SupervisorArne Nobel 
Lichtkonzept: Liam Krumstroh 
Licht-Assistenz: Jeanne-Francine Aziamble & Josephine Geck 
Technik-Assistenz: Florian Bieri 

offene Generalprobe am Donnerstag, 29. Oktober 2020 um 18:00 Uhr
Premiere am Freitag, 30. Oktober 2020 um 19:30 Uhr
weitere Vorstellung am Samstag, 31. Oktober 2020 um 18:00 Uhr – im Anschluss about us 

Athanor Akademie | Theatersaal | Schulbergstraße 30, 94034 Passau 

Die Veranstaltung fand ausschließlich intern und zu pädagogischen Zwecken statt. 

ALPHA - Tanzperformance des 3. Jahrgangs Schauspiel

(v.l.n.r.) Gyan Ros Zimmermann, Minh Nhut Huynh, Anna Vieira Auer & Nils Almer (c) Edith Buttingsrud Pedersen

ALPHA ist eine Performance, in der die Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers und der Bewegung im Vordergrund stehen. Eine physische Forschungsarbeit, welche versucht instinktiven Überlebensstrategien des Menschen auf den Grund zu gehen. 
Das Thema menschlicher Verhaltensmuster und seine Beziehung zum Animalischen, bilden seit längerem die Basis für Edith Buttingsrud Pedersens künstlerische Arbeiten.

In ALPHA stellen wir uns den Fragen und den Widersprüchen einer modernen Leistungsgesellschaft und einem immerwährendenursprünglichen Überlebenskampf. In welcher Beziehung stehen wir als Individuen zu den Überbegriffen „Leistung“, „Kraft“ und „Macht“ und wem sprechen wir diese zu? Was bedeutet „Männlichkeit“ heute, was bedeutet „Weiblichkeit“ heute? Bist du sexy? Wer ist „Alpha“?  

 Was ist mit all den Anderen…? – Denn am gesellschaftlichen Anspruch Verzweifelnden, den von Selbstdarstellung und Selbstoptimierung Ermüdeten oder den ohnmächtig Unterdrückten?  

In ALPHA werden wir das Chaos zulassen und die Schwäche feiern. Uns in eine ideale Zukunft aufschwingen, hin zum Neuen, zum „Übermenschen“.

Es spielen: Nils Almer, Minh Nhut Huynh, Anna Vieira Auer & Gyan Ros Zimmermann 
Künstlerische & Pädagogische Betreuung: Edith Buttingsrud Pedersen & Florian von Hoermann
Eine Produktion in Kooperation mit Company HAA 

Veranstaltung am 2. und 3. Oktober 2020 jeweils um 17.00 und 20.00 Uhr im Studio der Athanor Akademie | Schulbergstraße 30 | 94034 Passau

Leider findet die Veranstaltung nur intern und zu pädagogischen Zwecken statt. Es wird keinen öffentlichen Kartenverkauf geben.

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PEER GYNT (Henrik Ibsen) - 4. Jahrgang Schauspiel

A. Luzi, J. Geck, J. Herrmann, J-F. Aziamble, S. Urban (c) Florian Beck
S. Urban, J-F. Aziamble, J. Herrmann, A. Luzi, J. Geck (c) Florian Beck
J. Herrmann, J. Geck, A. Luzi, S. Urban, J-F. Aziamble (c) Florian Beck

Eine Gruppe junger Menschen. Ohne Beschäftigung, ohne Perspektive. Sie betreten einen Raum. Aus herumliegendem Schrott beginnen sie sich etwas aufzubauen – eine Welt? Plötzlich fangen sie an zu sprechen, eine seltsame, altertümliche Sprache. Ein geheimnisvolles Ritual nimmt seinen Lauf: die verlorene Jugend spielt PEER GYNT.  

Peer Gynt will hoch hinaus, um genau zu sein: höher als alle anderen. Er wächst auf dem Land auf, verhöhnt und verlacht, der Sohn eines Versagers, der das Familienvermögen verschwendet und sich selbst zu Tode getrunken hat. Das Urteil der Dorfbevölkerung ist klar: Peer wird ein Versager, genau wie sein Vater.  
Doch Peers Träume sind zu groß für die Bauernhöfe und Dorffeste seiner Heimat. Er schlägt sich mit der Dorfjugend, kämpft mit Fabelwesen. Zwar findet er die unschuldige Solveig, die ihn anscheinend liebt… und doch flieht er, um sein Glück in der großen, weiten Welt zu machen. Eine 30 Jahre währende Suche beginnt, in deren Verlauf Peer als Sklavenhändler, Altertumsforscher, falscher Prophet und Wahnsinniger Reichtümer anhäuft und wieder verliert. Wer er selbst ist – das will er um jeden Preis herausfinden, doch das erweist sich als schwieriger als gedacht.  

Während all dieser Jahre wartet in seiner Heimat Solveig – die Frau, die ihn seltsamerweise und trotz allem liebt. Eines Tages kehrt Peer Gynt heim. Doch wird er jemals wissen, wer er ist?  

Henrik Ibsens PEER GYNT, 1867 als Gedicht entstanden und von Ibsen selbst 1876 zum Theaterstück umgearbeitet, ist das norwegische National-Epos schlechthin. Für die Norweger ist PEER GYNT mindestens das, was für die Deutschen Goethes FAUST ist. Das Werk wurde von zahlreichen norwegischen Mythen und Volksmärchen inspiriert, doch Ibsen selbst begriff PEER GYNT auch als satirische Kritik eines romantischen Nationalismus, wie er damals in Norwegen -und heute in fast ganz Europa – eine immer größere Rolle spielte.  

Es spielen: Jeanne-Francine Aziamble, Josephine Geck, Jana Herrmann, Anela Luzi & Stella Urban 
Künstlerische und Pädagogische Leitung: Günther Harder 
Fotos: Florian Beck 

Premiere am 25. September 2020 um 20:00 Uhr im Theatersaal 
weitere Vorstellung am 26. September 2020, 20:00 Uhr 
Athanor Akademie | Theatersaal | Schulbergstraße 30 | 94034 Passau 

Leider findet die Veranstaltung nur intern und zu pädagogischen Zwecken statt. Es wird keinen öffentlichen Kartenverkauf geben.

objekt(e) - Theaterausstellung des 3. Jahrgangs

Anna Vieira Auer & Nils Almer (c) Benjamin Strobel
Anna Vieira Auer & Nils Almer (c) Benjamin Strobel
Anna Vieira Auer & Nils Almer (c) Benjamin Strobel
Anna Vieira Auer & Nils Almer (c) Benjamin Strobel
Gyan Ros Zimmermann & Nhut Minh (c) Benjamin Strobel
Gyan Ros Zimmermann (c) Benjamin Strobel
Nhut Minh (c) Benjamin Strobel
Gyan Ros Zimmermann & Nhut Minh (c) Benjamin Strobel

Die Zuschauer erleben 3 Geschichten, die um 3 Objekte spielen, zu deren Spielorten sie von Tribüne zu Tribüne im Theatersaal der Akademie „wandern“ können.  

Den Beginn macht Marcus Hinterberger mit der Inszenierung von John Mortimers „Das Pflichtmandat“: Mord aus Mangel an Humor. Mr. Fowle hat seine Frau getötet, weil er ihre Witze nicht kapiert hat. Zum Glück wird dem geständigen Mörder der dilettantische Pflichtanwalt Wilfried Morgenhall zugeteilt, der mit seinem ersten Fall auf den großen Durchbruch hofft. Marcus Hinterberger zeigt die Geschichte zweier gescheiterter Existenzen in der die Dimension der Gefangenschaft neu definiert wird: Hindern Rollenbilder uns daran, wir selbst zu sein? Hat Jeder von uns die Freiheit, gefangen zu sein? Ein Stück über die Krankheit der Vergangenheit.  

Last but not least geht es zu Florian Beck´s DIE BANKEine Geschichte die zwei Menschen verändern wird – und vielleicht endgültig die ewige Frage beantwortet: Wann ist eine Bank keine Bank?  

ALEX: „Es ist keine Bank. Es war eine Bank, aber sie hat ihre Funktion als Bank transzendiert und eine höhere Bestimmung angenommen.“ 
TINA: „Sie sagen mir also, dass das Ding hier keine Bank ist? Diese Sitzgelegenheit aus Holz, die in der Öffentlichkeit aufgestellt wurde, damit die Öffentlichkeit darauf sitzen kann? Das ist keine Bank?“ 
ALEX: „Nicht mehr.“ 

Frei nach einer schwarzen Komödie des schottischen Comedians Keir McAllister entsteht in Florian Becks Inszenierung ein Konflikt zweier unterschiedlichster Figuren an einem Ort der normaler nicht sein könnte. Mit Kamera, Mikrofon und Leinwand entstehen Welten, die diesen auf eine neue Ebene heben werden. So sind Tina und Alex z.B. Gast und Gastgeber von „Wer wird Millionär“, oder performen gemeinsam Lieder des englischen Rockstars Elton John. 

Das Publikum erwartet ein energiegeladener Abend, bei dem zwischen waghalsigen Kletteraktionen, schrillen Gesangseinlagen und verzweifelten Auftragskillern wirklich alles dabei ist was einen fabelhaften Theaterabend ausmacht. 

Es spielen: Nils Almer, Anna Vieira Auer, Nhut Minh Huynh und Gyan Ros Zimmermann. 
Inszenierung/Bühne: Florian Beck und Marcus Hinterberger 
Künstlerische und Pädagogische Betreuung: Xaver Unterholzner und Marika Rockstroh 

Premiere am Freitag, 4. September 2020 um 20:00 Uhr 
weitere Vorstellungen am 5. & 6. September 2020 | jeweils 20:00 Uhr 
Theatersaal | Athanor Akademie | Schulbergstraße 30 | 94034 Passau 

Leider musste die Veranstaltung aufgrund einer Verletzung eines Schauspielers abgesagt werden. Die Fotos entstanden zuvor in der Generalprobe.

Isolation - Monolog-Livestream Abend des Abschlussjahrgangs

Ronja Seyfried (c) Benjamin Strobel
Angela Niedermeier (c) Benjamin Strobel
Julia Stiegler (c) Benjamin Strobel
Andreas Schlegel (c) Benjamin Strobel

Raus aus der Isolation, hinein ins Leben!

Der Lockdown ist vorbei, die Tür wird geöffnet und draußen ist der Sommer… Es pulsiert und riecht nach Freiheit. Jeder geht nun seinen eigenen Weg, auf der Suche nach neuen Gefährten am utopischen Horizont.
Die Absolventen des 4. Jahrgangs zeigten ihre Abschlussmonologe, mit welchen sie sich nach ihrer 4-jährigen Ausbildung in der professionellen Theaterwelt präsentieren werden. Sieben junge Schauspieler*innen begeben sich mit ihren Rollen in unterschiedliche Perspektiven und kaleidoskopische Wirklichkeiten – jede für sich eine eigene Welt, eine eigene Zeit. Mit klassischen oder modernen Texten, bis hin zu zeitgenössischen Autoren, sind auch die Figuren auf der Suche nach einem Weg aus der Isolation, auf der Suche nach Menschlichkeit, Freiheit und Liebe.

Unter den aktuellen Hygienevorschriften konnte dieser Abend nur einem kleinen, begrenzten Publikum live vor Ort gezeigt werden – pro Abend gibt es 10 Plätze, die nur intern vergeben werden konnten. Parallel dazu gab es allerdings einen Live Online-Stream.

Ein multimediales Film-Setting wird die beiden Abende jedoch gleichzeitig als Livestream Performance online erlebbar machen!

Freitag, 10. & Samstag, 11. Juli 2020 jeweils um 20:00 Uhr Athanor Akademie | Theatersaal | Schulbergstraße 30 | 94034 Passau

Ronja Seyfried – Rudolph Mooshammer (Mode & Wirklichkeit) – Wolfram Lotz
Anna Seidl – Pauline Piperkarcka (Die Ratten) – Gerhart Hauptmann
Angela Niedermeier – Lotte (Groß und Klein) – Botho Strauß
Andreas Schlegel – 4.48 Psychose – Sarah Kane
Ivy Lißack – Agnes (Agnes) – Catherine Anne
Julia Stiegler – Jenny (Am Beispiel der Butter) – Ferdinand Schmalz
Sarah Plattner – Johann Fatzer (Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer) – Bertolt Brecht

Jean-Paul Sartre - Geschlossene Gesellschaft (Fast Beckett)

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Nach langer Durststrecke im gesamten Kulturbereich freuen wir uns sehr, Sie endlich wieder zu einer Schauspielveranstaltung unserer Studierenden einladen zu können. Coronabedingt wird diese Darstellung für die Öffentlichkeit nur über einen Onlinestream stattfinden können. Wir bitten Sie daher bis 19:30 Uhr an dem jeweiligen
Veranstaltungstag, eine E-Mail mit Ihrer E-Mail Adresse und dem Tag, an dem Sie die Vorführung ansehen wollen an sartre@athanor.de zu schicken. Sie bekommen dann eine E-Mail mit dem Zugangslink und einem Passwort zugeschickt, mit dem Sie sich kurz vor Veranstaltungsbeginn in den Veranstaltungsraum einloggen können. Wir bitten um Verständnis Sie noch nicht live bei uns begrüßen zu können.

FAST BECKETT – “Ein Psychothriller in dem gelacht werden darf”

Garcin:”…die Hölle, das sind die andern.”
In Jean-Paul Sartres Theaterstück “Geschlossene Gesellschaft” geht es um drei Menschen, die sich nach ihrem
zeitlichen Tod in der Hölle wiederfinden. Zwei Frauen, die reiche Estelle und die Postangestellte Inès, sowie der
Journalist Garcin, werden von einem geheimnisvollen Diener in einem Raum eingeschlossen, in dem sie sich
gegenseitig, ohne Hoffnung auf ein Ende, als Peiniger und Opfer ausgeliefert sind. In FAST BECKETT – der
Bearbeitung von Sartres Einakter “Geschlossene Gesellschaft” – findet der Psychothriller in einem Diskoinferno statt.

mit Edina Valeria Ladstätter, Arne Nobel, Henry Morten Oehlert & Theresa Wachter

Premiere am 03.07.2020
weitere Vorstellungen am 04.07.2020 | 05.07.2020 | 07.07.2020 | 08.07.2020 jeweils um 20:00 Uhr
ausschließlich über einen Online-Livestream

Anmeldung unter sartre@athanor.de

A.Z.B.R. - Online-Lesung "5 Morgen" von Fritz Kater

Der normale Schulbetrieb wurde aufgrund der aktuellen Situation auf Eis gelegt, aber die Verwaltung, Dozenten und Schüler haben auf Online-Lehre umgestellt. Die innerhalb der Schule gegründete Gruppe „A.Z.B.R.“ (Athanors zefetzte blaue Ritter) führten unsere erste Online Aufführung auf. Eine Online Live Action Lesung „5 Morgen“ von Fritz Kater.

Eine Explosion in der Innenstadt, weißer Puder rieselt auf die Erde und bedeckt die Körper. Ein Virus? Ein terroristischer Anschlag? Die Apokalypse? August, gescheiterter Ehemann und erfolgloser Autor, flüchtet sich in seinen Heimatort, dort trifft er auf die Studentin Missy, die ihn mit seinen Lebenslügen konfrontiert. Paul, katastrophenfilm geschulter IT-Experte, verbarrikadiert sich in seinem Haus und verwehrt sogar seiner Frau Loretta aus Angst sich anzustecken den Zutritt. Augusts Ex Frau Julia, eine nüchterne Ärztin, hält der sie umgebenden Panik analytischen Sachverstand und professionelle Empathie entgegen. In drei exemplarischen Paarkonstellationen untersucht „5 morgen“ was passiert, wenn eine Katastrophe nicht mehr aus einem weit entfernten Teil der Welt oder als Blockbuster über die Bildschirme flimmert, sondern real stattfindet und der Kampf ums Überleben beginnt. Im Gegensatz zur Illusionsmaschine Hollywoods taugt der Faktor X jedoch nicht zur Katharsis, sondern treibt den Narzissmus der Figuren auf die Spitze.

Es lasen:
JULIA – Julia Stiegler
MISSY – Josephine Geck
LORETTA – Sarah Plattner
RADIO – Liam Krumstroh
PAUL – Henry Morten Oehlert
AUGUST – Arne Nobel

Regie: Henry Morten Oehlert
Musik: Liam Krumstroh

Aufführung war bereits am Freitag, 28 März um 19 Uhr über Twitch. Wenn es erneute Online-Aufführungen geben wird, geben wir das bekannt.

Die Athanor Akademie ist die erste deutsche Schauspiel- und Regieschule, die eine solche Online-Lesung präsentiert hat.

Bilder deiner großen Liebe - Wolfgang Herrndorf | Schauspielvorstellung des 3. Jahrgangs

Edina Ladstätter, Theresa Wachter, Jeanne-Francine Aziamble, Josephine Geck, Stella Urban (c) Benjamin Strobel
Josephine Geck, Jeanne-Francine Aziamble (c) Benjamin Strobel
Stella Urban (c) Benjamin Strobel

Wolfgang Herrndorfs letzter Roman blieb unvollendet. Er starb 2013 bevor er ihn als eine Art Fortsetzung seines berühmten Werkes „Tschick“ aus der Perspektive der 14-jährigen Isa herausbringen konnte. Was bleibt, sind Fragmente. Rätselhaft, komisch und wunderschön.

„Verrückt sein, heißt ja auch nur, dass man verrückt ist und nicht bescheuert.“  – Wolfgang Herrndorf

Isa steht im Hof einer Anstalt, vor ihr öffnet sich ein großes Eisentor. Sie haut ab. Und begibt sich auf eine romantische Wanderschaft, die Sterne und ihr Tagebuch als Kompass. Ihre Reise geht durch Tag und Nacht, durch Wälder, über Wiesen und durch Ortschaften, durch mögliche Realitäten und unmögliche Vorstellungswelten. Was ist wahr und was erfunden? Und was heißt schon: „normal“? Sie begegnet Menschen, freundlichen, seltsamen, fragwürdigen… Was wollen diese Personen vom Leben? Wonach suchen sie? Und was ist schon Liebe oder Glück?

Der 3. Jahrgang der Athanor Akademie, sieben junge Schauspielerinnen, nehmen sich nun dieser Erzählung an, als ein großes Roadmovie der kollektiven Imagination. Sie lesen, sie spielen, sie spiegeln sich gegenseitig. Sie begeben sich mit Isa und durch sie hindurch auf eine theatrale Reise. Aus unterschiedlichen, subjektiven Perspektiven nähern sie sich den fragilen Momentaufnahmen, den Stationen dieses Mädchens – welche dann eben genauso sein könnten, oder auch ganz anders – auf der Suche nach einer Wahrheit, die irgendwo im Verborgenen schlummern könnte.

Mit dem 3. Jahrgang Schauspiel: Jeanne-Francine Aziamble, Josephine Geck, Jana Herrmann, Edina Ladstätter, Anela Luzi, Stella Urban, Theresa Wachter
Dozent/ Regie: Florian Hörmann

Im Theatersaal in der Athanor Akademie, Schulbergstraße 30, 94034 Passau statt.
Ursprüngliche Termine aufgrund von Corona abgesagt – neue Termine werden noch bekannt gegeben!


Kartenreservierung telefonisch unter 0851-209 60 440 (Mo-Fr 9-13 Uhr) oder per E-Mail an sekretariat@athanor.de
Restkarten an der Abendkasse erhältlich | Eintritt 12,- Euro/ 7,- Euro ermäßigt

Der Proze§ - Franz Kafka | Abschlussstück des 4. Jahrgangs

Andreas Schlegel (c) Benjamin Strobel
Ronja Seyfried (c) Benjamin Strobel
Gareth McGregor (c) Benjamin Strobel

Der Protagonist Josef K., der sein bisheriges Leben als Gefangener seines starren Verhaltens und geheimer Begierden fristete, sieht sich an seinem 30. Geburtstag einem absurden Rechtssystem gegenübergestellt. Dieses eröffnet K. ironischerweise die Möglichkeit erstmals intensiv zu leben.
Die Maschinerie, in die er gerät, erzwingt von K. ein Handeln außerhalb des ihm Bekannten. Auch stimuliert sie seinen Stolz, treibt seine Wünsche an und bestärkt ihn dadurch in seinem Ego. Josef K. ist verrückt nach Antworten, jedoch bringen die Fragen, die er stellt, ihn weder näher an einen Ausweg aus seinem Prozess, noch vermögen sie die Einsamkeit seiner Existenz zu mindern. Er lebt, aus Furcht vor seiner Unfähigkeit zu existieren, nicht in der Realität der Welt, sondern nur in seiner Meinung darüber.

Die stärkste Waffe gegen die Fesseln des Verstandes ist die Unmittelbarkeit des selbst Erlebten.

Der Mensch verliert immer mehr das Bewusstsein für seine Verbindung mit der Welt. Er ist hypnotisiert von seiner eigenen Person, was die Verschärfung seines Egos und die Schaffung einer falschen, illusorischen Identität mit sich bringt. Man ist in seinem Sein verloren, aufgrund des endlosen Egos.

Kafkas Werke tragen, in der Fremdheit ihrer Bilder, Geräusche, Ideen und Emotionen, die Substanz eines Traums in sich.
Der Abschlussjahrgang begibt sich mit dem „Prozess“ auf die Suche nach dem irrationalen und beängstigenden Wahnsinn des facettenreichen Unbewussten.

Dozent/ Regie Florin Vidamski
Regieassistent
Michal Sykora
Kamera
Florian Beck
Mit
Gareth McGregor, Anna Seidl, Angela Niedermeier, Andreas Schlegel, Ivy Lißack, Julia Stiegler, Sarah Plattner, Ronja Seyfried
und
Arne Nobel, Gyan Ros Zimmerman, Florian Beck

„Belustigungen oder Beweis dessen, dass es unmöglich ist zu leben.“ – Franz Kafka

Im Theatersaal in der Athanor Akademie, Schulbergstraße 30, 94034 Passau statt.
Ursprüngliche Termine aufgrund von Corona abgesagt – neue Termine werden noch bekannt gegeben!

Kartenreservierung telefonisch unter 0851-209 60 440 (Mo-Fr 9-13 Uhr) oder per E-Mail an sekretariat@athanor.de
Restkarten an der Abendkasse erhältlich | Eintritt 12,- Euro/ 7,- Euro ermäßigt

Improwerkstatt - verschlossene Türen

Eingesperrt, eingeschneit und abgeschlossen. Wem kann ich vertrauen? Wer würde mich opfern, um frei zu kommen? Und wer zieht im Hintergrund die Fäden?
Die neue Generation der Studierenden der Athanor Akademie Passau stellt sich vor und hat sich für ihre drei selbst entwickelten Stücke die Themen Schuld und Pflicht ausgewählt. Am 20. und 21. Februar sind die Werke um 19.30 Uhr auf der Studiobühne in der Athanor Akademie zu sehen.

In einem Krisenbunker zu einer postapokalyptischen Zeit versuchen drei Wissenschaftler unermüdlich wieder eine stabile Stromversorgung herzustellen. Nach einem Jahr in dieser Isolation werden sie mit der Außenwelt in Form einer jungen Frau konfrontiert. Das Leben in dem geheimen Bunker ist nun unter Hochspannung gesetzt.
Ein Warteraum. Steril, hell, unpersönlich. Fünf Menschen wachen hier auf. Ohne Erinnerungen, ohne die Anderen zu kennen. Sie befinden sich inmitten eines grotesken Spiels.
Eine Bar in Deutschland am Silvesterabend des Jahres 1958. Ein Schneesturm zwingt drei fremde Personen dazu, bei Angie, der Wirtin, Zuflucht zu nehmen. Eine seltsame Konstellation, in der sich bald vermeidliche Zufälle als perfider Plan erwiesen.

Mit dem 1. Jahrgang: Nikita Almer, Florian Bieri, Katharina Engelmann, Bianca Foscht, Dilara Foscht, Lara Jung, Liam Krumstroh, Doris Länglacher, Ardi Malikova, Anna Karoline Michel, Evelyn Schulz, Milla-Alicia Sturm und Raphael Voellmy

Künstlerische Leitung: Sebastian Goller und Philip Brehse

20.02.2020 (19:30 Uhr) & 21.02.2020 (19:30 Uhr) | Studiobühne | Athanor Akademie, Schulbergstraße 30, 94034 Passau

Kartenreservierung telefonisch unter 0851-209 60 440 (Mo-Fr 9-13 Uhr) oder per E-Mail an sekretariat@athanor.de
Restkarten an der Abendkasse erhältlich | Eintritt 7,- Euro

Esteve Soler - Gegen die Liebe & Gegen die Demokratie

Angelehnt an das Horrortheater des Grand Guignol Anfang des 19. Jahrhunderts in Paris, lädt die Athanor Akademie zu einer trashige Theater-Revue. In sechs kurzen, in sich abgeschlossenen Szenen entwift der katalanische Autor Esteve Soler ein absurdes Bild der demokratischen Auswüchse unserer Gegenwart und philosophiert darüber warum Liebe eigentlich unwahrscheinlich ist und doch immer wieder irgendwie funktioniert. Ein mehr als aktuelles Thema in unserer schnelllebenden und manchmal oberflächigen Gesellschaft.

Mit dem 3. & 4. Jahrgang: Jeanne-Francine Aziamble, Josephine Geck, Jana Herrmann, Nicole Kampa, Edina Ladstätter, Anela Luzi, Pia Pflug, Stella Urban, Theresa Wachter

Inszenierung & Ausstattung: Josef Maria Krasanovsky

31.01.20 (20 Uhr) | 01.02.20 (20 Uhr) | 02.02.20 (18 Uhr) | Institut für Spaß und Gesellschaft, Bahnhofstraße 33, 94032 Passau

Kartenreservierung telefonisch unter 0851-209 60 440 (auch auf AB) oder per E-Mail an sekretariat@athanor.de
Restkarten an der Abendkasse erhältlich | Eintritt 12,- Euro/ 7,- Euro ermäßigt

Murky Blush - Tanzperformance beim Studio Festival an der Universitatea de Artă Târgu-Mureş

Murky Blush
Musky Blush
Murky Blush
Musky Blush

Der 3. Jahrgang präsentierte seine Tanzperformance unter der Leitung unserer Dozentin Edith Buttingsrud-Pedersen beim Theaterfestival in Rumänien vom 17.  bis  24. November 2019.

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Sommernachtstraum - Theaterabend des 2. Jahrgangs

„Und doch, die Wahrheit zu sagen, halten Vernunft und Liebe heutzutage nicht viel Gemeinschaft. Schade, daß ehrliche Nachbarn sie nicht zu Freunden machen wollen!“
Klaus Zettel, der Weber – „Sommernachtstraum“ II. Akt, 1. Szene

Der Reigen der Liebenden. Lysander liebt Hermia. Demetrius liebt Hermia und sie war ihm versprochen. Demetrius wird von Helena begehrt. Hermia flieht. Mit Lysander. Demetrius folgt ihnen und ihm folgt wiederum Helena.
Was ist Liebe? Steckt in einem Traum mehr Wahrheit als im Wachen? Wieviel Wahrheit erträgt die Liebe?

Die Handwerker lieben die Bühne. Zettel liebt sich. Flaut liebt das Theater. Squenz liebt Literatur und Schnock liebt es mit dabei zu sein.
Welche Liebe ist echt? Gibt es einen Maßstab für Liebe? Ein Maß?

Titania sieht keinen Weg mehr. Oberon verflucht seine Titania. Die Elfen halten still. Puck macht seine Scherze.
Gibt es Liebe, die man nicht spüren kann? Ist Hass eine Form der nicht greifbaren Liebe?

Schauspieler: Talea Meyerhoff, Anna Vieira Auer, Gyan Ros Zimmermann, Nhut Minh Huynh, Nils Almer, Florian Beck, Richard Petter

Regiestudierende: Florian Beck, Richard Petter

Künstlerische Leitung: Sebastian Goller, Philip Brehse
Regiebetreuung: Marika Rockstroh
Betreuende Dozenten: Adrian Stuhlfelner, Michal Sykora, Helmut Schwaiger, Gisela Werner, Walter Anichhofer, Sigrid Trischkat, Bettina Mittendorfer, Katharina Kram, Prof. Dr. Andreas Englhart, Peter Hösl, Vera Frey, Rade Radovic, Elma Esrig

Aufführungen am 14., 15., 16. und 17. November um 19.30 Uhr im Theatersaal der Athanor Akademie, Schulbergstraße 30, 94034 Passau

Kartenreservierung telefonisch unter 0851-209 60 440 (auch auf AB) oder per E-Mail an sekretariat@athanor.de
Restkarten an der Abendkasse erhältlich

#aboutme - Theaterinstallation des 3. Jahrgangs

Am 25. und 26. Oktober laden wir Sie ein, den 3. Jahrgang in seiner Theaterinstallation „#aboutme“ zu besuchen. An zwei Abenden haben Sie von 18 bis 21 Uhr die Möglichkeit, durch die Akademie zu wandern und die persönlichen Auseinandersetzungen der Student*innen mit sich und der Welt zu erfahren.

Erlebt werden können performative Bestandsaufnahmen und theatrale Momente zu den Fragen: Was bewegt mich? Was ist mein Thema? Welche Form wähle ich dafür? Auf der Suche nach möglichen Antworten richtet sich jede Student*in selbstverantwortlich ein eigenes Labor ein. Im Prozess beteiligen sich die Performenden wie die Zuschauer*innen an einem Kaleidoskop von subjektiven poetischen und zuweilen kryptischen Perspektiven.

Mit dem 3. Jahrgang, Jeanne-Francine Aziamble, Josephine Geck, Jana Hermann , Nici Kampa, Edina Ladstätter, Anela Luzi, Henry Ölert, Stella Urban, Tetä Wachter, Tom Erik Marvin Wolf-Pflug

Kurator: Florian von Hoermann
Dramaturgische Beratung: Prof. Dr. Andreas Englhart
Technische Beratung: Hunor Horvath

Der Eintritt ist frei.