Alumni
Alumni der Akademie
Schauspieler, Action- / Martial-Arts-Schauspieler, Stunt
Guido Frank
(männlich)
Persönlichen Details
Name
Guido Frank
Berufsbezeichnung
Schauspieler, Action- / Martial-Arts-Schauspieler, Stunt
Ausbildungsinstanz
Athanor Akademie für Darstellende Kunst
Jahrgang
2006
Wirkungsraum
Deutschland, Schweiz
Guido Frank ist ein deutscher Schauspieler, Stuntman und Spezialist für physisches sowie visuelles Volkstheater. Geboren 1972 im westfälischen Detmold, bringt er einen facettenreichen Werdegang mit: Neben seiner künstlerischen Laufbahn ist er gelernter Schreiner, Diplom-Sozialpädagoge und ausgebildeter Leichenbestatter. Von 2002 bis 2006 absolvierte er sein Schauspielstudium an der Athanor Akademie für Theater und Film, das er mit dem staatlichen Diplom erfolgreich abschloss. Später vertiefte er seine Kenntnisse vor der Kamera durch Camera-Acting-Workshops bei Werkmünchen.
Überregionale Bekanntheit erlangte Frank vor allem durch seine langjährige Mitwirkung im Ensemble der gefeierten Schweizer Theaterkompanie "Karl’s kühne Gassenschau". In spektakulären Open-Air-Großproduktionen wie Silo 8, Fabrikk, Sektor 1 und Reception spielte er vor ein- und mehrmaligem Millionenpublikum. Für diese Produktionen wurde das Ensemble mehrfach mit renommierten Preisen wie dem Prix Walo und dem Schweizer Theaterpreis ausgezeichnet. Von 2017 bis 2019 prägte er zudem als festes Gastmitglied das Ensemble des Theaters an der Rott in Haupt- und Charakterrollen von Shakespeare bis Brecht.
Künstlerisch zeichnet sich Guido Frank durch das Spannungsfeld zwischen seriöser Bürgerlichkeit und extremem Draufgängertum aus. Er führt all seine Stunts auf der Bühne selbst aus und nutzt seine fundierten Kenntnisse in Akrobatik, Flug- und Wassersport sowie den Umgang mit schweren Maschinen (wie LKWs und Baggern) direkt für seine physisch fordernden Rollen.
Berufliche Erfolge
| Jahr | Auszeichnung / Preis | Kontext / Institution |
|---|---|---|
| 2015 | Schweizer Theaterpreis | Auszeichnung für herausragende Theaterarbeit |
| 2014 | Prix Walo (Sparte „Beste Theaterproduktion“) | Wichtigste Auszeichnung im Schweizer Showbusiness |
| 2011 | Schweizer Kleinkunstpreis | Anerkennung künstlerischer Leistungen in der Kleinkunstszene |
| 2006 | Prix Walo (Sparte „Beste Theaterproduktion“) | Wichtigste Auszeichnung im Schweizer Showbusiness |
Filmographie
| Jahr | Titel / Projekt | Rolle | Format / Produktion / Regie |
|---|---|---|---|
| 2020 | Views | Max Winter (Hauptrolle) | Workshop-/Seminarproduktion / Inkunst e.V. / Theater Werkmünchen |
| 2015 | Wir drehen keinen Film | Marc (Nebenrollen) | Kino-Spielfilm / Ulla Geiger Spiel.Film.Produktion |
| 2006 | Split | Paul (Hauptrolle) | Kurzfilm / Filmakademie Baden-Württemberg (Regie: Patrick Schuler) |
Theaterproduktionen
| Jahr / Zeitraum | Titel / Stück | Rolle / Funktion | Theater / Produktion / Regie |
|---|---|---|---|
| 2024–2027 | Reception | Herr Arthur (NR) | Karl’s kühne Gassenschau (Regie: Max Merker) |
| 2022–2023 | Silo8 | Dr. Zitzewitz (NR) | Karl’s kühne Gassenschau (Regie: Paul Weilenmann) |
| 2019 | In Evas dunklen Gärten (UA) | Ingolf | Theater an der Rott (Regie: Josef Maria Krasanovsky) |
| 2019 | Die Dreigroschenoper | Jimmy / Konstabler Smith | Theater an der Rott (Regie: Lorenz Gutmann) |
| 2019 | Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie | Andrew | Theater an der Rott (Regie: Philip Stemann) |
| 2018 | Party | Mick | Theater an der Rott (Regie: Moritz Katzmair) |
| 2018 | Von Mäusen und Menschen (UA) | George | Theater an der Rott (Regie: Sebastian Kamm) |
| 2018 | Auf ein Wort | Diverse | Theater an der Rott (Regie: Lea Fischer) |
| 2018 | Mirandolina | Graf von Albafiorita | Theater an der Rott (Regie: Uwe Lohr) |
| 2018 | Hamlet | König Claudius | Theater an der Rott (Regie: Markus Steinwender) |
| 2018 | Rossini (UA) | Antonio | Theater an der Rott (Regie: Elke Schwab-Lohr) |
| 2017 | Lady Windermeres Fächer | Lord Darlington | Theater an der Rott / Bayerische Theatertage Fürth (Regie: Elke Schwab-Lohr) |
| 2017 | Festausschuss | Niko Klaus | Theater an der Rott (Regie: Johanna Ullmann) |
| 2016–2017 | Sektor 1 | Schröder | Karl’s kühne Gassenschau (Regie: P. Weilenmann, B. Maag) |
| 2011–2015 | Fabrikk | Uwe aus Hannover | Karl’s kühne Gassenschau (Regie: P. Weilenmann, B. Maag) |
| 2006–2010 | Silo 8 | Dr. Zitzewitz | Karl’s kühne Gassenschau (Regie: P. Weilenmann, B. Maag) |
| 2001 | Endspiel | Clov | Theater Absünd (Regie: Heiko Poppe) |
Auszeichnungen & Preise
| Jahr | Auszeichnung / Preis | Kontext / Institution |
|---|---|---|
| 2015 | Schweizer Theaterpreis | Auszeichnung für herausragende Theaterarbeit |
| 2014 | Prix Walo (Sparte „Beste Theaterproduktion“) | Wichtigste Auszeichnung im Schweizer Showbusiness |
| 2011 | Schweizer Kleinkunstpreis | Anerkennung künstlerischer Leistungen in der Kleinkunstszene |
| 2006 | Prix Walo (Sparte „Beste Theaterproduktion“) | Wichtigste Auszeichnung im Schweizer Showbusiness |
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