Alumni
Alumni der Akademie
Autor, Regisseur, Intendant
Josef Maria Krasanovsky
Persönlichen Details
Name
Josef Maria Krasanovsky
Berufsbezeichnungen
Theaterregisseur, Autor, Dramatiker, Stückentwickler, Theaterleiter, Gastdozent
Ausbildungsinstitution
Athanor Akademie für Darstellende Kunst, Passau
Jahrgang
1999
Wirkungsraum
Deutschland, Österreich (Wien, Salzburg, Linz, Graz, Bregenz, Innsbruck) | International (Sibiu/Rumänien, Moldawien)
Hauptinstitutionen
Bregenzer Festspiele (Uraufführungen, Dramaturgie) | Theater an der Rott | Next Liberty Graz | Landestheater Linz | Theater Phönix Linz | Klagenfurter Ensemble | Garage X Wien | Compagnie Luna (Gründer, Künstlerischer Leiter)
Intendanz
Theater Kosmos Bregenz (ab 2027, Nachfolger von Augustin Jagg & Hubert Dragaschnig)
Lehrtätigkeit
Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (MDW, MAS Dramaturgie), Athanor Akademie Passau (Gastdozent)
Josef Maria Krasanovsky schreibt österreichisches Gegenwartstheater – nicht als Rückwärtsgewandte, sondern als Künstler, der dem Absurden und der gegenwärtigen Realität ihre formalen Tricks abschaue. Geboren 1976 in Salzburg, studierte er 1999–2003 Film- und Theaterregie an der Athanor Akademie unter Prof. David Esrig und parallel an der ADK Ulm.
Nach Schulabbruch gründete Krasanovsky 1996 bereits an den Orten Republic, Theater Metropolis, Das Kino, Rockhouse Salzburg seine erste Theaterpraxis – nicht warten auf die Akademie, sondern parallel arbeiten. Im Abschlussfilm Athanor 2003 inszenierte er Peter Turrinis „Kindsmord", ein Werk des österreichischen Gegenwartskino-Realismus.
Nach Salzburg kam Wien – erst Garage X, Kosmos Theater Wien, WUK, TAG Theater an der Gumpendorferstraße, Theater Drachengasse. Arbeiten an Stückentwicklungen, Experimentaltheater, freie Szene-Ästhetik. 2007 **gründet Krasanovsky die Compagnie Luna** – ein Theater-Kollektiv, das schnell zu einem der publikumsstärksten Ensembles der Wiener Szene aufstieg. Bis heute tätig, kontinuierlich gespielt.
Bereits früh erkannte Krasanovsky seinen eigentlichen Ort: nicht nur Regisseur fremder Texte, sondern **Dramatiker**. Seine Stücke wurden gespielt an Theatertagen Heidelberg, Theater Drachengasse Wien, Westbahntheater Innsbruck, TAG Theater. 2008 das entscheidende Ereignis: **Transition zur Gastregisseur-Arbeit an namhaften Häusern** – Next Liberty Graz (Ödön von Horváth „Jugend ohne Gott"), Landestheater Linz, Bregenzer Festspiele, Theater an der Rott.
**2008: „Viele gute Dinge kommen aus Reykjavik!"** – Sein Autorenstück eröffnete die Theatertage Heidelberg, erhielt Publikums- und Jury-Nominierung. Eine frühe Signatur: Krasanovsky schreibt gegen die Erwartung an.
2023: **Autorenpreis der österreichischen Theaterallianz** für sein Stück „mondmilch trinken immer und jetzt / dein solarplexus ist mir egal". Einer der **höchst dotierten Autorenpreise für zeitgenössische Dramatik im deutschsprachigen Raum**. Vorgänger: Thomas Köck, Miroslava Svolikova, Bernhard Studlar. Eine Auszeichnung, die Autorenschaft als existenzielle Haltung ehrt.
Die **Uraufführung 2024 bei den Bregenzer Festspielen** – nicht Nebenproduktion, sondern zentrale Programmierung. Danach Tournee durch Österreich: Schauspielhaus Wien, Schauspielhaus Salzburg, Theater Kosmos Bregenz, klagenfurter ensemble. Ein Stück unterwegs, gespielt, gelebt.
Krasanovsky inszeniert seit 2008 Schauspiel und Oper an bedeutenden Häusern:
• **Bregenzer Festspiele** (regelmäßig seit 2023)
• **Theater an der Rott** (Heinrich von Kleist „Penthesilea" • 2017 Niederbayrischer Integrationspreis für Thornton Wilders „Wir sind noch einmal davongekommen")
• **Next Liberty Graz** (Horváth „Jugend ohne Gott")
• **Landestheater Linz** (Friedrich Ch. Zauner „Der Vergessene")
• **Theater Phönix Linz** (Autor & Regisseur: „Jedermann / Leben. Sterben. Schwerkraft")
• **Klagenfurter Ensemble** (Stückentwicklung „Katzennacht")
• **Internationales Theaterfestival Sibiu** (Wolfram Lotz „Einige Nachrichten an das All")
• **Theaterfestival Chişinău** (Moldawien)
• **Garage X Wien** (Stückentwicklung „Weltmaschine Österreich")
Krasanovsky arbeitet als **Gastdozent an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien** (MDW, Institut für Kulturmanagement und Dramaturgie – MAS Dramaturgie) und an der **Athanor Akademie**. Theorie nicht separiert von Praxis, sondern ineinander gewoben.
Sein neues Stück **„wölfe.lämmer.polaroids."** wird 2025/26 am Theater Phönix Linz uraufgeführt.
Seit Herbst 2025 studiert Krasanovsky im **Executive Master in Arts Administration an der Universität Zürich** – nicht Karriere-Optimierung, sondern bewusste Wendung: Künstler, der auch Institutionen verstehen will.
**Im November 2025 bestätigung**: Krasanovsky wird **ab 2027 die künstlerische Leitung des Theater Kosmos Bregenz** übernehmen – Nachfolger von Augustin Jagg und Hubert Dragaschnig. Eine Institution, die er über Jahre kannte (Bregenzer Festspiele, dortige Uraufführung seines Stücks), jetzt als Intendant. Die Leitung nicht als Abkehr von Autorschaft, sondern als Fortsetzung: Institution als künstlerische Form.
Als **Intendant des Theater Kosmos Bregenz** wird Krasanovsky die jährliche **Gastaufführung der Athanor Akademie** koordinieren und beherbergen – eine kontinuierliche Verbindung zwischen seiner Ausbildungsstätte und seiner institutionellen Leitung. Diese Konstellation erlaubt es der Athanor, ihre Arbeiten in einem renommierten österreichischen Theater zu zeigen, und Krasanovsky, seine künstlerischen Wurzeln sichtbar zu halten.
Krasanovsky operiert von einer zentralen Überzeugung aus, die er mit René Pollesch teilt: „Ich komme mit der Realität, wie sie sich mir darstellt, nicht zurecht. Ich kann sie nicht akzeptieren. Deshalb bin ich auf der Suche nach ihren Tricks." Das ist keine Flucht ins Absurde, sondern **analytische Wut**: Theater als Untersuchungsinstrument.
Seine Stücke sind nicht Farcen über das Absurde, sondern **formale Antworten auf gegenwärtige Unmöglichkeiten**. Titel wie „mondmilch trinken immer und jetzt / dein solarplexus ist mir egal" – fragmentiert, wetterwendisch, gegen konventionelle Dramaturgie arbeitend – zeigen einen Autor, der die Sprache selbst zum künstlerischen Ort macht.
Krasanovsky erebt sich in die Tradition des absurden Theaters ein (Beckett, Ionesco, später Lotz, Pollesch), aber nicht nostalisch. Seine Inszenierungen nehmen diesen Ton ernst: Die Wirklichkeit ist nicht über rationale Dramaturgie zu verstehen, also muss das Theater ihre irrationalen Strukturen nachahmen.
Krasanovsky arbeitet regelmäßig mit Ensembles an Stückentwicklungen: „Weltmaschine Österreich" (Garage X), „Katzennacht" (Klagenfurter Ensemble), „Nachrichten aus dem Schleudersitz" (Kosmos Theater Wien). Das ist nicht Improvisation, sondern **strukturelle Zusammenarbeit**: Darsteller und Regisseur-Autor entwickeln Text und Form gleichzeitig. Eine Methode, die das Ensemble zum künstlerischen Autoren macht.
Krasanovsky inszeniert an verschiedenen Häusern, ohne sich zu institutionalisieren (bis 2027). Das ist bewusst: Der Gast bringt Perspektive, bleibt nicht in Routinen stecken. Jede Inszenierung anderes Theater, anderes Ensemble, andere Stadt, andere Anforderung.
Bemerkenswert: Krasanovsky trennt beide **manchmal** – manchmal inszeniert er fremde Texte (Kleist, Horváth, Wilder), manchmal nur schreibt er und andere inszenieren. Diese Trennung ist nicht Mangel, sondern **künstlerische Distinktion**: Autorschaft und Regiefähigkeit sind unterschiedliche Haltungen.
Berufliche Erfolge
| Jahr | Meilenstein / Ereignis | Bereich | Institution / Ort | Besonderheiten & Kontext |
|---|---|---|---|---|
| 1996 | Gründung Theaterensemble | Theater (Freie Szene) | Salzburg (Republic, Theater Metropolis, Das Kino, Rockhouse Salzburg) | Nach Universität Salzburg abgebrochen (Germanistik/Philosophie) • Gründung eines Theaterensembles in der freien Szene Salzburg • Frühe künstlerische Initiative, nicht warten auf Akademie-Zugang |
| 1996 | Schulabschluss | Ausbildung | Bundesinstitut für Sozialpädagogik Baden (Maturation 1996) | Schulische Vorbereitung auf künstlerische Laufbahn |
| 1997–1998 | Universität Salzburg (abgebrochen) | Ausbildung | Universität Salzburg | Germanistik & Philosophie • Abbruch nach 1 Jahr • Theaterarbeit hatte Priorität |
| 1999–2003 | Regiestudium (ADK Ulm & Athanor Akademie) | Ausbildung | ADK Ulm, Athanor Akademie Passau (Prof. David Esrig) | Film- und Theaterregie • Parallele Ausbildung an zwei Akademien • Prägung durch David Esrig |
| 2003 | Abschlussfilm: „Kindsmord“ (Peter Turrini) | Film / Regie | Athanor Akademie | Text: Peter Turrini (österreichischer Gegenwartsdramatiker) • Abschlussinszenierung • Zeichen für Fokus auf österreichische Literatur |
| 2003–2007 | Wiener Freie Szene | Theater (Freie Szene) | Garage X, Kosmos Theater Wien, WUK, TAG Theater an der Gumpendorferstraße, Theater Drachengasse (Wien) | Nach Akademie: Etablierung in der Wiener Theaterszene • Arbeiten an Stückentwicklungen • Experimentaltheater-Ästhetik • Aufbau künstlerischer Netzwerke |
| 2007 | Gründung Compagnie Luna | Theater-Kollektiv | Wien | Mit Ensemble-Partnern gegründet • Schneller Aufstieg zu einem der publikumsstärksten Ensembles der Wiener Szene • Kontinuierliche Präsenz bis heute • Grundlage für intensive Ensemble-Arbeit und Stückentwicklungen |
| 2008–2009 | „Viele gute Dinge kommen aus Reykjavik!“ | Autor & Regie | Theatertage Heidelberg | Autorenstück • Festival-Einladung nach Deutschland • **Publikums- & Jury-Nominierung** • Frühe Zeichen seiner Autorenstimme • Titel weist auf Absurdismus hin |
| 2008–heute | Gastregisseur an namhaften Häusern | Regie (Gastengagements) | Next Liberty Graz, Landestheater Linz, Theater an der Rott, Theater Phönix Linz, Bregenzer Festspiele, Klagenfurter Ensemble, Theaterfestival Sibiu, etc. | Übergang von Freier Szene zur institutionellen Arbeit • Inszenierungen von Klassikern (Kleist, Horváth, Wilder, Lotz) • Internationale Festivals (Sibiu, Chişinău) |
| 2009–2017 | Theaterautor & Stückentwicklungen | Autorschaft | Compagnie Luna, Garage X, TAG, Kosmos Theater Wien, verschiedene Ensemble | Regelmäßige Stücke & Stückentwicklungen: „Weltmaschine Österreich“, „Katzennacht“, „Nachrichten aus dem Schleudersitz“, etc. • Autor-Regisseur arbeitet mit Ensemble an Text & Form parallel |
| 2017 | Niederbayrischer Integrationspreis | Auszeichnung | Theater an der Rott | Für Inszenierung von Thornton Wilders „Wir sind noch einmal davongekommen“ • Würdigung integrativer Theaterarbeit • Erste bedeutende Auszeichnung |
| 2017–2023 | Gastdozent an der MDW Wien & Athanor | Lehre | Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (MAS Dramaturgie) • Athanor Akademie Passau | Rückkehr zur Akademie als Lehrende • Nicht Separierung von Praxis & Theorie • Einflussnahme auf nächste Generation |
| 2023 | Autorenpreis der Theaterallianz Österreich | Auszeichnung (Autorschaft) | Theaterallianz Österreich | Für Stück: „mondmilch trinken immer und jetzt / dein solarplexus ist mir egal“ • **Einer der höchst dotierten Autorenpreise im deutschsprachigen Raum** • Nach: Thomas Köck, Miroslava Svolikova, Bernhard Studlar • Zentrale Auszeichnung seiner Karriere • Markiert Wendepunkt: Autorschaft wird sichtbar gemacht |
| 2024 | Uraufführung Bregenzer Festspiele | Theater (Uraufführung) | Bregenzer Festspiele | „mondmilch trinken immer und jetzt / dein solarplexus ist mir egal“ • **Zentrale Programmierung** (nicht Nebenproduktion) • Hohe institutionelle Platzierung • Anschlies-sende Tournee durch Österreich |
| 2024–heute | Tournee des Stücks | Theater (Distributions-Erfolg) | Schauspielhaus Wien, Schauspielhaus Salzburg, Theater Kosmos Bregenz, klagenfurter ensemble | Stück wird an mehreren namhaften Häusern gespielt • Zeichen für künstlerische Tragfähigkeit • Weitere Inszenierungen durch andere Regisseur:innen wahrscheinlich |
| 2025 | Studium Executive Master in Arts Administration | Ausbildung | Universität Zürich, Schweiz (seit Herbst 2025) | Neue Wendung: Künstler interessiert sich für **Institutionsbewirtschaftung** • Nicht Karriere-Sicherung, sondern bewusste Wendung • Vorbereitung auf Theaterleitung |
| 2025 (November) | Bestätigung: Künstlerische Leitung Theater Kosmos Bregenz ab 2027 | Leitungsposition (künftiges Amt) | Theater Kosmos Bregenz | **Nachfolger von Augustin Jagg & Hubert Dragaschnig** • Ab Spielzeit 2027/28 • **Höchste institutionelle Anerkennung** • Künstler wird Theaterleiter • Institution vertraut ihm künstlerische & organisatorische Leitung an |
| 2025/26 | Uraufführung neues Stück | Autorschaft & Regie | Theater Phönix Linz | „wölfe.lämmer.polaroids.“ (Autor & Regie) • Neue Produktion • Kontinuierliche Autorschaft |
Auszeichnungen & Preise
| Jahr | Auszeichnung / Preis | Projekt / Werk | Festival / Veranstalter | Kategorie / Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| 2017 | Niederbayrischer Integrationspreis | „Wir sind noch einmal davongekommen“ (Thornton Wilder) | Theater an der Rott | Regie: Krasanovsky • Würdigung integrativer Theaterarbeit |
| 2008–2009 | Publikums- & Jury-Nominierung | „Viele gute Dinge kommen aus Reykjavik!“ (Autor & Regie) | Theatertage Heidelberg | Autorenstück • Festival-Einladung • Hochkarätige Nominierungen |
| 2023 | Autorenpreis der Theaterallianz Österreich | „mondmilch trinken immer und jetzt / dein solarplexus ist mir egal“ | Theaterallianz Österreich | Einer der höchst dotierten Autorenpreise für zeitgenössische Dramatik im deutschsprachigen Raum • Nach: Thomas Köck, Miroslava Svolikova, Bernhard Studlar • Würdigung zeitgenössischer Autorschaft |
| 2024 | Uraufführung & Tournee | „mondmilch trinken immer und jetzt / dein solarplexus ist mir egal“ | Bregenzer Festspiele | Zentrale Programmierung (nicht Nebenproduktion) • Danach Tournee: Schauspielhaus Wien, Schauspielhaus Salzburg, Theater Kosmos Bregenz, klagenfurter ensemble |
| 2025 | Künstlerische Leitung ab 2027 | — | Theater Kosmos Bregenz | Nachfolger von Augustin Jagg & Hubert Dragaschnig • Höchste institutionelle Anerkennung • Bestätigung November 2025 |
Inszenierungen, Publikationen & Rezensionen
| Jahr | Werk / Projekt | Typ | Institution / Ort | Besonderheiten & Kritische Anerkennung |
|---|---|---|---|---|
| — | „Viele gute Dinge kommen aus Reykjavik“ | Stück (Autor & Regie) | Theatertage Heidelberg | • Autor- & Regiedebüt • Publikums- & Jury-Nominierung • Wiener Zeitung: „zwei Schauspieler, eine Parkbank, ein Koffer, zwei Zeitungen. Mehr benötigt Krasanovsky nicht, um seine mehrdimensionale Geschichte zu erzählen“ |
| 2008+ | „Weltmaschine Österreich“ | Stückentwicklung (Regie) | Garage X, Wien | • Ensemble-Stückentwicklung • tanz.at: „Ohne irgendwelche Zeigefinger zu erheben oder Fähnchen zu schwingen, ist Josef Maria Krasanovsky ein kurzweiliger Abend zum Thema Heimat gelungen“ |
| 2008+ | „Nachrichten aus dem Schleudersitz“ | Stückentwicklung (Regie) | Kosmos Theater Wien | • Höchst experimentelle Inszenierung • Exzessive Ästhetik • diekleinkunst.at: „exzessiver Abend… ein Moment, der das Leben verändert“ |
| 2009–2010 | „Der Tag an dem Dada in seinen Kopf stieg“ | Regie | Klagenfurter Ensemble | • FM5.at: „Dada enthemmt… Dada fallen Hemmungen und Hüllen… überbordendes Erzeugnis“ • Dadaistische Aufführung ohne Hemmen |
| 2010+ | „Dada in Klagenfurt“ | Regie | Klagenfurter Ensemble | • Experimentaltheater • Kronen Zeitung Kärnten: „Dada brennen am Ende Kerzen in der nackten Kehrseite der Darsteller die zum 100er gratulieren“ |
| 2012 | „Tschick“ | Regie | Next Liberty Graz | • Österreichische Erstaufführung • Kleine Zeitung: „ein Hit… die Glückshormone trotz Unfallszene Salti schlagen“ • Jugendstoff meisterhaft inszeniert |
| 2013 | „Supergute Tage“ | Regie | Next Liberty Graz | • Kronen Zeitung Steiermark: „Josef Maria Krasanovsky lässt die Figuren wie Planeten kreisen… Mit der Weitsicht eines Astronomen lenkt er das Publikum durch das theatrale Sonnensystem“ • Gesamtkunstwerk |
| 2013 | „Johanna Holzschwert“ | Regie | Next Liberty Graz | • Kleine Zeitung: „funkelnde Inszenierung… baff begeistert“ |
| 2014 | „Where are we now?“ – Beihilfe zur Panik des 21. Jahrhunderts | Regie (5 Performer) | Verschiedene Bühnen | • Falter: „post-post-postdramatisches Theater… die fünf Performer spielen das richtig gut“ |
| 2015 | „Heimliche Ehe“ (Oper) | Regie | Oper Passau | • Passauer Neue Presse: „Marathon der gesanglichen Highlights, ein Kraftakt einer dramaturgisch wie musikalisch meisterhaften Inszenierung“ |
| 2016 | „Das Interview“ | Regie | Theater Phönix Linz | • Kronen Zeitung OÖ: „schauspielerisch einzigartig… Josef M. Krasanovsky führt zu wunderbaren Leistungen“ |
| 2017 | „Wir sind noch einmal davongekommen“ (Thornton Wilder) | Regie | Theater an der Rott, Eggenfelden | • **Niederbayrischer Integrationspreis 2017** • Bayerischer Rundfunk: „aberwitzige Katastrophen-Satire… halb bizarres Lehrtheater, halb abgedrehte Performance mit jeder Menge Flitter und Glamour“ |
| 2018 | „Die Nerven der Fische“ | Regie | Klagenfurter Ensemble | • Kronen Zeitung Kärnten: „zügellose Lust am Experiment zur Kunstform… Familienaufstellung der obszönen, intelligenten und spritzig-witzigen Art“ • Büchner-Archetypen |
| 2018 | „Faust 3″ | Regie | Klagenfurter Ensemble | • Kronen Zeitung: „orgasmische Höllenfahrt auf dem Schöpfungskarusell… im Hochgeschwindigkeitsmodus von einem Zeugungsakt zum nächsten“ |
| 2019 | „In Evas dunklen Gärten“ | Regie | Theater an der Rott, Eggenfelden | • Bayerischer Rundfunk: „furiose Schlachten… Groteske von sezierender Aufrichtigkeit“ • Uraufführung mit Mut |
| 2019 | „Die lächerliche Finsternis“ (Wolfram Lotz) | Regie | Klagenfurter Ensemble, Theater Halle 11 | • Kronen Zeitung Kärnten: „orgiastisches Crescendo… Blut, Bier und Exkrementen… Absurdität zur Realität wird“ • Lotz-Trilogie Teil 1 (congenial geschlossen) |
| 2020 | „Der große Marsch“ (Wolfram Lotz) | Regie | Klagenfurter Ensemble | • Kronen Zeitung Kärnten: „junger Wilder regietechnisch… groß, grotesk und hochintelligent… assoziativ, sinnlich und frei“ • Lotz-Trilogie Teil 2 |
| 2020 | „Einige Nachrichten an das All“ (Wolfram Lotz) | Regie | Internationales Theaterfestival Sibiu (Rumänien) | • Lotz-Trilogie Teil 3 • Internationale Festival-Anerkennung |
| 2021 | „Katzennacht“ | Stückentwicklung (Regie) | Klagenfurter Ensemble | • ORF: „Ein intensiver, packender Theaterabend der eindrucksvoll zeigt was Theater heute alles sein kann“ |
| 2022 | „Penthesilea“ (Heinrich von Kleist) | Regie | Theater an der Rott, Eggenfelden | • PNP: „Krieg, Liebe, nackte Haut, Sex… laut, leidenschaftlich, schmutzig, spannungsgeladen und irre… schauspielerische Leistung aller Beteiligten großartig“ |
| 2023 | „Jedermann / Leben. Sterben. Schwerkraft“ | Autor & Regie | Theater Phönix Linz | • OÖ Nachrichten: „vor Lust und Absurdem schreiender Abend… mitreißendes Ensemble famos angeheizt“ • Text & Regie kombiniert |
| 2023 | „mondmilch trinken immer und jetzt / dein solarplexus ist mir egal“ | Stück (Autor) | Kaiser-Verlag Wien (Publikation) | • **Autorenpreis der Theaterallianz Österreich 2023** • Einer der höchst dotierten Autorenpreise im deutschsprachigen Raum |
| 2024 | „mondmilch trinken immer und jetzt / dein solarplexus ist mir egal“ | Uraufführung (Autor & Regie) | Bregenzer Festspiele | • MONDMILCH / Nachtkritik.de: „Max Sehnsucht nach Veränderung… Ressourcenknappheit, Artensterben, Klimakrise… surreale Bilder, Berührendes und Amüsantes“ • Zentrale Programmierung (Bregenzer Festspiele) |
| 2024 | „mondmilch…“ Tournee | Stück (Tournee) | Schauspielhaus Wien, Schauspielhaus Salzburg, Theater Kosmos Bregenz, klagenfurter ensemble | • Nationale Tournee durch Österreich • Zeichen der künstlerischen Tragfähigkeit • Künstlerische Anerkennung durch mehrere Häuser |
| 2024 | „Rand“ (Miroslava Svolikova, Nestroy-Preisträgerin) | Regie | Verschiedene Bühnen | • Kleine Zeitung: „Krasanovsky übertrifft sich in Sachen rasanter Trash selbst“ • Krone Zeitung: „bitterböse Inszenierung… weitsichtig und leichthändig“ |
| 2025–2026 | „wölfe.lämmer.polaroids.“ | Stück (Autor & Regie) – Uraufführung | Theater Phönix Linz | • Spielzeit 2025/26 • Neues Autorenstück • Fortsetzung der Dramaturgie |
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