Alumni
Alumni der Akademie
Theatermacherin, Regisseurin, Dozentin für Regie, Trainerin für diskriminierungssensible Kommunikation, Gründungsmitglied des Theaterkollektives DOBSTROH
Marika Damitu-Rockstroh
(weiblich )
Persönlichen Details
Name
Marika Damitu Rockstroh
Berufsbezeichnung
Theatermacherin, Regisseurin, Dozentin für Regie, Trainerin für diskriminierungssensible Kommunikation, Gründungsmitglied des Theaterkollektives DOBSTROH
Ausbildungsinstitution
Athanor Akademie für Darstellende Kunst
Jahrgang
2011
Wirkungsraum
Düsseldorf, Köln, Neuss, Passau, München, Würzburg, Bregenz u. a.
Marika Damitu Rockstroh ist Theatermacherin und Regisseurin. Ihre künstlerische Arbeit beschäftigt sich mit Identität, Herkunft, Antirassismus und gesellschaftlichen Tabus. Als Ostdeutsche Schwarze Frau und Mutter verbindet sie diese Themen mit einer intersektionalen Perspektive.
Von 2009 bis 2013 studierte sie Theater- und Filmregie an der Athanor Akademie. Anschließend hospitierte sie am Residenztheater München und am Düsseldorfer Schauspielhaus. Danach arbeitete sie zwei Jahre als feste Regieassistentin am Mainfranken Theater Würzburg, unter anderem mit Stephan Suschke.
Seit 2015 ist Marika als freie Regisseurin tätig, vor allem im Raum NRW. 2017 gründete sie gemeinsam mit Zoë Dobrileit das Theaterkollektiv DOBSTROH. Für die Inszenierung „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen" erhielt das Kollektiv beim internationalen Theaterfestival Mono Bene in Kärnten den Jurypreis.
Zu ihren weiteren Arbeiten zählen „Das Double", „The Parents Issue", „The Limiting Factor", „Invisible Lines" und „UND WEITER NICHTS". Die Projekte verbinden Schauspiel, Performance und interdisziplinäre Formen mit Fragen nach Herkunft, Familie, Flucht, Identität und gesellschaftlicher Teilhabe.
Von 2019 bis zum 31.07.2026 war Marika Dozentin für Regie an der Athanor Akademie und zuletzt Fachbereichsleiterin für Regie und Szenischen Unterricht im Aufbaustudium. Darüber hinaus ist sie seit mehreren Jahren Vorstandsmitglied des Athanor e.V., des Trägervereins der Akademie.
Seit 2021 arbeitet sie außerdem als Trainerin für diskriminierungssensible Kommunikation für Kulturinstitutionen im deutschsprachigen Raum, darunter die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und Kultur Ruhr. Ihre Arbeit verbindet künstlerische Praxis, pädagogische Verantwortung und den Anspruch, Theater als vielfältigen und sicheren Ort zu gestalten.
Beruflichen Erfolge
| Jahr / Zeitraum | Meilenstein |
|---|---|
| Seit 2021 | Beratung und Training für diskriminierungssensible Kommunikation für führende Kulturinstitutionen im gesamten deutschsprachigen Raum (u. a. Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, Kultur Ruhr) |
| Seit 2019 | Dozententätigkeit für Regie an der Athanor Akademie für darstellende Kunst Passau |
| 2017 | Gründung des Theaterkollektivs DOBSTROH gemeinsam mit Zoë Dobrileit zur Realisierung freier, intersektionaler Theaterprojekte und Performance-Ausstellungen (u. a. Das Double, The Parents Issue, The Limiting Factor) |
Produktionen
| Titel & Werk | Funktion | Spielort / Rahmen |
|---|---|---|
| UND WEITER NICHTS Schauspiel von Anton Fischer (Sieger Ingo- und Ingeborg Springenschmidt Preis) | Regie | Theater Kosmos, Bregenz |
| Invisible Lines Theaterclubinszenierung | Regie | Stadt:Kollektiv Düsseldorfer Schauspielhaus |
| Hedda Tödliche Langeweile Schauspiel frei nach H. Ibsen | Regie & Kostüm | Athanor Akademie für darstellende Kunst, Passau |
| The Limiting Factor Interdisziplinäre Theaterausstellung zum Thema Identität | Idee: Zoë Dobrileit & Marika Rockstroh | Mouches Volantes, Köln |
| The Parents Issue (2021) Performative Familienaufstellung / Performance | Idee & Performance | Mouches Volantes, Köln / Düsseldorf |
| Das Double (2019) Schauspiel von Ernst-Jürgen Dreyer (deutsch-deutsche Fluchtgeschichte) | Regie | DOBSTROH / Werft 77, Düsseldorf |
| Man gewöhnt sich an alles Schauspiel von Dick van den Heuvel (Deutsche Erstaufführung) | Regie | Theater am Schlachthof Neuss |
| Glück im 21. Jahrhundert Schauspiel von Kai Hensel | Regie | Theater am Schlachthof Neuss |
| Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen nach N. Gogol und Heinz Strunk (Jurypreis Mono Bene Festival) | Regie | DOBSTROH / Theaterfabrik Düsseldorf & Festival Mono Bene (Kärnten) |
| Der Kleine Prinz Antoine de Saint-Exupéry (Bühnenfassung: Jens Spörckmann) | Regie | Theater am Schlachthof Neuss |
| MIDASTIK – Eine Plastik-Saga von S. Schuchardt, T. Hagemann, B. Scholz, M. Rockstroh | Regie | Versionale Regiefestival |
| Amédée oder Wie werde ich ihn los? E. Ionesco | Regie | Cabaret des Grauens |
Auszeichnungen & Preise
| Auszeichnung | Projekt / Rahmen |
|---|---|
| Jurypreis des Internationalen Theaterfestivals Mono Bene | Auszeichnung in Kärnten für die DOBSTROH-Inszenierung »Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen« (nach N. Gogol & H. Strunk) |
| Ingo- und Ingeborg-Springenschmidt-Preis für junge Dramatik | Regie der Siegerproduktion »UND WEITER NICHTS« von Anton Fischer am Theater Kosmos in Bregenz |
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