Rollen- und Szenenstudium
Persönlichen Details
Name
Josef Maria Krasanowksy
Berufsbezeichnung
Regisseur, Bühnenautor, Theatermacher, Dozent
Primäre Lehrinstanz / Hauptinstitution
Athanor Akademie (Dozent / Alumnus), mdw – Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (Gastdozent), Compagnie Luna (Gründer)
Ausbildungsreferenz
Studium der Film- und Theaterregie (AdK Ulm & Athanor Akademie Burghausen), Executive Master in Arts Administration (Universität Zürich, ab Herbst 2025)
Wirkungsraum
Salzburg, Wien, Graz, Passau
Alumnistatus
Alumnus der Athanor Akademie, Gründer des Theater-Kollektivs „Compagnie Luna“ (2007)
Josef Maria Krasanovsky, 1976 in Salzburg geboren, arbeitet als erfolgreicher freischaffender Regisseur, Bühnenautor und Theatermacher in Wien. Sein Studium der Film- und Theaterregie absolvierte er an der Akademie für darstellende Kunst in Ulm sowie an der Athanor Akademie (damals in Burghausen). Ein roter Faden in Krasanovskys vielseitiger Theaterarbeit ist die kontinuierliche Entwicklung eigener Texte und Stücke. Sein ausgeprägtes Naheverhältnis zum Theater des Absurden sowie sein Fokus auf zeitgenössischen Diskurs und eine popkulturelle Bildsprache prägen seine Inszenierungen und literarischen Arbeiten maßgeblich.
Seit dem Jahr 2008 inszeniert er spartenübergreifend Schauspiel und Oper an renommierten Bühnen und Festivals im In- und Ausland. Zu seinen Stationen zählen unter anderem die Bregenzer Festspiele, das Landestheater Linz, das Nationaltheater Radu Stanca im rumänischen Sibiu, das Theater an der Rott, die Vereinigten Bühnen Graz/Next Liberty, das Werk X in Wien sowie das Klagenfurter Ensemble. Als gefragter Dramatiker wird er im Wiener Kaiser-Verlag verlegt. Für sein Stück „mondmilch trinken immer und jetzt / dein solarplexus ist mir egal“ erhielt er 2023 den renommierten Autor*innen-Preis der österreichischen Theaterallianz; die darauffolgende Uraufführung bei den Bregenzer Festspielen 2024 tourte überaus erfolgreich durch Österreichs Theaterhäuser. Im Jahr 2007 gründete er die Wiener „Compagnie Luna“, die sich zu einem der publikumsstärksten freien Ensembles der Wiener Theaterszene entwickelt hat. Ab Herbst 2025 vertieft er seine Kompetenzen zudem im Executive-Master-Studiengang für Arts Administration an der Universität Zürich.
Kontakt zu
Josef Maria Krasanovsky
Josef Maria Krasanovsky
Verbindung zur Athanor Akademie
Als Alumnus der Athanor Akademie bleibt Josef Maria Krasanovsky der Institution eng verbunden und bringt seine langjährige Praxiserfahrung als Gastdozent in die Ausbildung ein.
- Regelmäßige Vermittlung von praktischem Fachwissen in den Bereichen zeitgenössische Regiepraxis, Stückentwicklung und Schauspielführung
- Schulung der Studierenden in der Erschließung postmoderner und absurder Texte sowie in der Entwicklung einer ausdrucksstarken, popkulturellen Bildsprache
- Unterstützung angehender Theaterkünstler bei der Erarbeitung eigenständiger, interdisziplinärer Inszenierungskonzepte
- Praxisnaher Wissenstransfer aus dem internationalen Theaterbetrieb und der Arbeit in der freien Szene (u.a. durch seine Erfahrung mit der Compagnie Luna)
Berufliche Erfolge
| Jahr | Milestone |
|---|---|
| Ab Herbst 2025 | Aufnahme des Studiums „Executive Master in Arts Administration“ an der Universität Zürich |
| Seit 2008 | Regelmäßige internationale Gastregietätigkeit im Bereich Schauspiel und Oper (u.a. Landestheater Linz, Bregenzer Festspiele, Nationaltheater Sibiu) sowie Gastdozenturen (u.a. mdw Wien, Schauspielakademie Passau) |
| 2007 | Gründung des freien Wiener Theater-Kollektivs „Compagnie Luna“ (heute eines der publikumsstärksten Ensembles der Wiener freien Szene) |
| Studium | Regiestudium (Film & Theater) an der Akademie für darstellende Kunst Ulm und an der Athanor Akademie Burghausen |
Theaterproduktionen (Auswahl)
| Jahr / Premiere | Stücktitel & Autor | Bühne / Festival & Mitwirkende / Details |
|---|---|---|
| März 2025 | „Vevi“ von Erica Lillegg (Fassung: Dagmar Stehring, Iris Harter) |
Vereinigte Bühnen Graz, Next Liberty (AUT) Inszenierung: Josef Maria Krasanovsky; Ausstattung: Flora Hofgrefe |
| Januar 2025 | „Der Mörtel der Nation“ von Leon Engler |
Deutsche Bühne Ungarn, Szekszárd (HU) Inszenierung: Josef Maria Krasanovsky; Ausstattung: Katharina Mayer |
| August 2024 / Tournee 24/25 | „mondmilch trinken immer und jetzt / dein solarplexus ist mir egal“ von Josef Maria Krasanovsky |
Bregenzer Festspiele (Uraufführung); anschließende Tournee durch: Schauspielhaus Wien, Schauspielhaus Salzburg, Kosmos Theater Bregenz, Klagenfurter Ensemble Inszenierung & Bühne: J. M. Krasanovsky; Video: D. Kalcher; Licht: S. Pfeistlinger; Choreografie: S. Salzmann |
| 2024 | „Gentrifizier dich!“ von Carla Niewöhner |
Theater Phönix (AUT) Inszenierung: Josef Maria Krasanovsky; Ausstattung: Lisa Horvath; Dramaturgie: Matthias Kreitner |
| 2023 | „Rand“ von Miroslava Svolikova |
Klagenfurter Ensemble (AUT) Inszenierung & Bühne: Josef Maria Krasanovsky; Visuals: Dominika Kalcher |
| 2022 | „Born to Fake“ von Josef Maria Krasanovsky |
Kulturjahr Graz (AUT) Inszenierung & Bühne: Josef Maria Krasanovsky; Visuals: Dominika Kalcher, Igor Petkovic |
| 2022 | „Penthesilea“ von Heinrich von Kleist |
Theater an der Rott (DE) Inszenierung: Josef Maria Krasanovsky; Bühne: Vincent Mesnaritsch; Ausstattung: Elke Gattinger; Sprach-Coaching: Julia Ribbeck |
| 2021 | „Einige Nachrichten an das All“ von Wolfram Lotz |
International Theater Festival Sibiu / Nationaltheater Radu Stanca (RO) Inszenierung & Bühne: Josef Maria Krasanovsky; Musik: Claudiu Urse |
| 2020 | „Die lächerliche Finsternis“ nach Wolfram Lotz |
Klagenfurter Ensemble (AUT) Inszenierung & Bühne: Josef Maria Krasanovsky |
| 2017 | „Wir sind noch einmal davongekommen“ von Thornton Wilder |
Theater an der Rott (DE) Inszenierung: Josef Maria Krasanovsky |
| 2014 | „Where Are We Now? Beihilfe zur Panik des 21. Jahrhunderts“ Konzept: Josef Maria Krasanovsky |
TAG Theater an der Gumpendorferstraße Wien Regie: Josef Maria Krasanovsky; Ausstattung: Julia Rommel; Drums: Michael Napegy |
| 2013 | „Der Vergessene“ von Friedrich Ch. Zauner |
Eisenhand, Landestheater Linz (AUT) Regie & Ausstattung: Josef Maria Krasanovsky; Musik: Paul Gulda; Video: Christian Ariel Heredia; Sound: gammon |
Auszeichnungen & Preise
| Jahr | Auszeichnung, Preis, Nominierung | Titel |
|---|---|---|
| 2023 | Autorenpreis für zeitgenössische Dramatik der Theaterallianz Österreich | Für das Stück „mondmilch trinken immer und jetzt / dein solarplexus ist mir egal“ |
| 2017 | Niederbayerischer Integrationspreis | Für die herausragende Inszenierung von Thornton Wilders „Wir sind noch einmal davongekommen“ am Theater an der Rott |
| o.J. | Nominierung für den Publikums- und Jurypreis | Eingeladen zu den Theatertagen Heidelberg mit dem Stück „Viele gute Dinge kommen aus Reykjavik!“ |
Interview
