Erasmus-Tagebuch

von Nele Wirth

El inicio del último trimestre: Endspurt in Barcelona

Und so schnell ist das zweite Trimester auch schon wieder vorbei. Seit meinem letzten Blog ist wieder einige Zeit vergangen, und so langsam neigt sich hier wirklich alles dem Ende zu, aber bevor wir dazu kommen, gibt es hier noch eine Zusammenfassung der letzten Wochen.

Gelassen durch die Prüfungen: Wertvolles Feedback und neue Motivation

Die Prüfungswoche, die wir bereits Ende März hatten, ist zum Glück extrem gut verlaufen. Ich bin dieses Mal viel sicherer in die Woche gestartet, einfach weil ich inzwischen wusste, wie alles abläuft und was auf mich zukommt. Generell hatte ich das Gefühl, dass auch die Gruppe und die Lehrer gelassener in die Prüfungen gegangen sind, wodurch die Atmosphäre insgesamt weniger angespannt war als beim ersten Mal.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung in allen Prüfungen sowie mit den Noten und dem Feedback, das wir mittlerweile bekommen haben. Besonders das Feedback ist für mich immer extrem wertvoll, da es einerseits natürlich zeigt, woran ich als nächstes arbeiten kann, andererseits war es diesmal auch eine Bestätigung dafür, dass sich die zusätzliche Arbeit auch wirklich lohnt, wodurch ich mich sehr über die Feedbacks gefreut habe. Es gibt mir auf jeden Fall nochmal Motivation für die letzten Wochen dieses Level zu halten und vielleicht sogar nochmal einen Sprung nach vorne zu machen.

Frischer Wind: Performance, Portfolio-Shooting und Videodreh

Bevor das dritte Trimester begonnen hat, hatten wir in der letzten Woche auch nochmal einen Gastchoreografen, der mit uns intensiv an Performance- und Kontaktarbeit gearbeitet hat. Die Arbeitsweise war sowohl körperlich als auch mental sehr fordernd, aber gleichzeitig unglaublich spannend. Durch meine Performance-Erfahrungen aus der Schauspielausbildung an der Akademie hatte ich auch bereits eine ungefähre Vorstellung davon, was in dieser Woche auf mich zukommen wird. Die Arbeit mit dem Choreografen hat auf jeden Fall etwas frischen Wind in unseren normalen Alltag gebracht und war eine gute Abwechslung zu unseren regulären Klassen.

Neben der Arbeit mit dem Choreografen hatten wir gegen Ende des Trimesters außerdem noch ein Shooting für unser Portfolio, sowie zwei kleine Aufführungen und einen Videodreh. Es wird einem während der Tanzausbildung hier also auf gar keinen Fall langweilig und man hat die Möglichkeit, in den unterschiedlichsten Bereichen neue Dinge zu lernen und für sich mitzunehmen.

Neuer Stundenplan: Kamera-Erfahrung und neue Stile

Heute hat nun also offiziell das letzte Trimester begonnen. Mein Stundenplan bleibt größtenteils gleich mit Ballett, Contemporary, Konditionstraining, Modern, Urban und Komposition. Neu dazugekommen sind daneben noch Commercial Dance und Audiovisual Tanzvideo, worauf ich mich besonders freue, da ich in diesem Bereich bisher noch gar keine Erfahrung habe und so auch neue Fähigkeiten abseits der klassischen Bühnenform entwickeln kann.

Der Countdown läuft: Vorbereitungen auf das Festival im Juni

Der Hauptbestandteil dieses letzten Trimesters wird allerdings die Vorbereitung auf das Festival im Juni sein. Wir werden in den nächsten Wochen intensiv an verschiedenen Choreografien arbeiten, und ich bin sehr gespannt, was neben unseren bereits gelernten Choreos noch dazukommen wird. In Ballett und Contemporary liegt der Fokus weiterhin stark auf Techniktraining bis zum Jahresende, auch wenn ich mir ein kleines bisschen wünsche, gerade im Contemporary noch an einer weiteren Choreografie für das Festival zu arbeiten. Vielleicht ergibt sich ja doch noch die Gelegenheit, in den Stunden etwas Eigenes zu entwickeln.

Mehr Sprachgefühl: Mein Spanisch-Update

Mein Spanischunterricht findet mittlerweile noch einmal pro Woche statt, und ich merke deutlich, wie es mir immer leichter fällt, mich auf Spanisch auszudrücken. Es bleibt zwar jedes Mal eine kleine Umstellung und Herausforderung, wenn neue Lehrer dazukommen und unterschiedliche Akzente ins Spiel kommen, aber ich gewöhne mich inzwischen ziemlich schnell daran.

Alles noch einmal aufsaugen: Der Endspurt

Die Zeit hier in Barcelona geht langsam aber sicher zu Ende, und ich will vor allem in den einzelnen Klassen nochmal alles mitnehmen, was geht und meine letzten Monate genießen. Ich bin gespannt, was die letzten Wochen noch bringen werden und vor allem darauf, wie das Festival im Juni wird.

Un abrazo y hasta la próxima :)