Erasmus-Tagebuch

von Nele Wirth

Hasta pronto, Barcelona: Das Ende einer unvergesslichen Reise

Ich kann mich noch so gut an das Gefühl und meinen Start in Barcelona erinnern, dass ich noch gar nicht realisiere, dass diese zehn Monate jetzt wirklich vorbei sind. Vor allem die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen und nun schreibe ich diesen letzten Blogeintrag tatsächlich schon wieder aus Deutschland.

Feinschliff & Videodreh: Der Endspurt vor der großen Show

In den letzten Wochen standen vor allem die Vorbereitungen für unsere Endshow im Mittelpunkt. Wir haben die Tage genutzt, um die Choreografien zu üben, an kleinen Details zu feilen und gemeinsam das Beste aus jeder einzelnen Choreografie herauszuholen. Neben diesen Proben hatten wir weiterhin unsere regulären Ballett- und Contemporaryklassen sowie den Videodreh für das Fach Audiovisual Tanzvideo. Ich fand es total spannend zu sehen, wie eine Choreografie für eine Videoaufnahme übersetzt werden kann und bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis dieser Arbeit.

Auch wenn sich der Fokus in den Klassen im letzten Trimester also etwas verändert hat, durfte ich trotzdem auch in dieser Zeit noch einmal unglaublich viel lernen und für mich mitnehmen.

Bühnenzauber: Das große Finale

Der Abschluss des Jahres war dann die große Endshow, bei der wir unsere Arbeit der vergangenen Monate präsentiert haben. Es war total schön, mal wieder auf einer Bühne zu performen, auch wenn es sich für mich überraschenderweise ganz anders angefühlt hat als beim Schauspiel. Ich hatte aber auch hier unglaublich viel Spaß und habe versucht, diesen Moment und den Abschluss einer so besonderen und intensiven Zeit bewusst zu genießen. Umso schöner war es, dass die Show insgesamt wirklich gut gelaufen ist und wir das Jahr gemeinsam mit einem gelungenen Auftritt abschließen konnten.

Kein Abschied für immer: Ein leises Servus

Ein paar Tage später, bevor mein Flug nach Deutschland anstand, fand dann noch ein kleines Abschlusstreffen statt, bei dem ich mich ein letztes Mal von allen verabschieden konnte. Wir hatten ein unglaublich schönes Jahr zusammen, und es hat sich seltsam angefühlt, mich jetzt an diesem Punkt zu verabschieden, aber vielleicht war es ja auch kein Abschied für immer…

Dankbarkeit und Wachstum: Mein Fazit aus zehn Monaten

Jetzt, zurück in Deutschland, blicke ich mit unfassbar viel Dankbarkeit auf diese Zeit zurück. Ich durfte nicht nur tänzerisch und künstlerisch unheimlich viel lernen, sondern mich auch persönlich weiterentwickeln. Ich habe so viele inspirierende Menschen kennengelernt und Erfahrungen in einer Stadt gesammelt, die sich in den vergangenen Monaten wie ein Zuhause für mich angefühlt hat.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich jedem empfehlen kann, eine solche Möglichkeit zu nutzen, wenn sie sich bietet. Es ist eine Erfahrung, die einen nicht nur fachlich und künstlerisch, sondern auch persönlich so stark wachsen lässt und den eigenen Horizont ein Stückchen erweitert.Ein ganz besonderer Dank gilt dem Erasmus+-Programm, der Athanor Akademie sowie der Dancemotion, die diese Erfahrung überhaupt möglich gemacht haben.