+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Zweiteilige Theaterserie + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +
Ein Ticket = zwei aufeinanderfolgende Abende (hier: 02.07 + 03.07, jeweils um 19:30 Uhr)
DEKALOG
Die zehn Gebote
von Krzystof Kieslowki und Krzystof Piesiewicz
10 Gebote. Zehn Episoden über Menschen, die Entscheidungen treffen müssen – und mit deren Folgen leben – dem gegenüber die Rigorosität der biblischen Gebote.
In diesem Spannungsfeld erzählt DEKALOG von Liebe und Begehren, Schuld und Verantwortung, Zufall und Gewissen. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die handeln, obwohl sie zweifeln, und deren Leben sich in einem einzigen Moment verändern kann. Die Inszenierung interessiert sich dabei weniger für moralische Urteile als für die Augenblicke davor: für das Zögern, Hoffen und Fürchten, bevor eine Entscheidung fällt. Denn beim Versuch, das Richtige zu tun, kommt den Figuren immer wieder das Leben selbst in die Quere.
An zwei aufeinanderfolgenden Abenden wird der gesamte Zyklus durchschritten. Die Spieler:innen des zweiten Jahrgangs übernehmen hier alle Rollen der zehn Episoden ohne sich großartig zu verwandeln. Sie werden zu Beobachtenden, Kommentierenden und Beteiligten zugleich.
Während DEKALOG I–V um Familie, Schuld, Tod und Körperlichkeit kreist, richtet DEKALOG VI–X den Blick auf Erinnerung, Wahrnehmung und private Obsessionen. Die Live-Kamera wird zum Instrument einer unsicheren Erinnerung: Sie sammelt Fragmente, isoliert Details und erzeugt Bilder, die ebenso viel offenbaren wie verbergen. Was haben wir tatsächlich gesehen?
Und welche Geschichten entstehen erst im Rückblick?
Die Inszenierung sucht nicht nach eindeutigen Antworten, sondern nach den Widersprüchen menschlichen Handelns. In dem Geflecht aus Bestimmung und Zufall, Verfehlung und Gewissensnot zeigt sich dabei zunehmend auch eine komische Seite. So endet DEKALOG nicht mit Gewissheiten, sondern mit der Erkenntnis, dass das Leben oft größer ist als die Regeln, an denen wir es zu messen versuchen.
DEKALOG erzählt von zwiespältigen Situationen zwischen Liebe, Begehren, und Rettungsversuchen eigener Fehlentscheidungen. Die Inszenierung lauscht da vor allem dem Atem der Menschen, bevor sie Entscheidungen treffen. Dabei schaut die Inszenierung nicht auf sie herab, sondern sucht auf Augenhöhe nach den Augenblicken, in denen das Leben größer wird als jede eindeutige Antwort.
Deutsch von Beata Prochowska
Bühnenfassung von John von Düffel
Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Hamburg
Ein Ticket = zwei aufeinanderfolgende Abende (hier: 02.07 + 03.07, jeweils um 19:30 Uhr)
DEKALOG
Die zehn Gebote
von Krzystof Kieslowki und Krzystof Piesiewicz
10 Gebote. Zehn Episoden über Menschen, die Entscheidungen treffen müssen – und mit deren Folgen leben – dem gegenüber die Rigorosität der biblischen Gebote.
In diesem Spannungsfeld erzählt DEKALOG von Liebe und Begehren, Schuld und Verantwortung, Zufall und Gewissen. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die handeln, obwohl sie zweifeln, und deren Leben sich in einem einzigen Moment verändern kann. Die Inszenierung interessiert sich dabei weniger für moralische Urteile als für die Augenblicke davor: für das Zögern, Hoffen und Fürchten, bevor eine Entscheidung fällt. Denn beim Versuch, das Richtige zu tun, kommt den Figuren immer wieder das Leben selbst in die Quere.
An zwei aufeinanderfolgenden Abenden wird der gesamte Zyklus durchschritten. Die Spieler:innen des zweiten Jahrgangs übernehmen hier alle Rollen der zehn Episoden ohne sich großartig zu verwandeln. Sie werden zu Beobachtenden, Kommentierenden und Beteiligten zugleich.
Während DEKALOG I–V um Familie, Schuld, Tod und Körperlichkeit kreist, richtet DEKALOG VI–X den Blick auf Erinnerung, Wahrnehmung und private Obsessionen. Die Live-Kamera wird zum Instrument einer unsicheren Erinnerung: Sie sammelt Fragmente, isoliert Details und erzeugt Bilder, die ebenso viel offenbaren wie verbergen. Was haben wir tatsächlich gesehen?
Und welche Geschichten entstehen erst im Rückblick?
Die Inszenierung sucht nicht nach eindeutigen Antworten, sondern nach den Widersprüchen menschlichen Handelns. In dem Geflecht aus Bestimmung und Zufall, Verfehlung und Gewissensnot zeigt sich dabei zunehmend auch eine komische Seite. So endet DEKALOG nicht mit Gewissheiten, sondern mit der Erkenntnis, dass das Leben oft größer ist als die Regeln, an denen wir es zu messen versuchen.
DEKALOG erzählt von zwiespältigen Situationen zwischen Liebe, Begehren, und Rettungsversuchen eigener Fehlentscheidungen. Die Inszenierung lauscht da vor allem dem Atem der Menschen, bevor sie Entscheidungen treffen. Dabei schaut die Inszenierung nicht auf sie herab, sondern sucht auf Augenhöhe nach den Augenblicken, in denen das Leben größer wird als jede eindeutige Antwort.
Deutsch von Beata Prochowska
Bühnenfassung von John von Düffel
Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

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