Freitag
24.07
Theatersaal
Einlass 18:00 Uhr/Beginn 19:00 Uhr
Solastalgia
Regieinszenierung des 3.Jahrgangs
SOLASTALGIA
von Thomas Köck
Kennt ihr das Gefühl von Heimweh, obwohl man zu Hause ist? Diesen Schmerz, wenn man erkennt, dass das Zuhause, der eigene Lebensraum zerstört wird? Für dieses Gefühl, das viele Menschen verdrängen, gibt es seit 2005 einen Namen: Solastalgie.
Im deutschen Wald – romantischer Sehnsuchtsort und Wirtschaftsfaktor zugleich – verortet Thomas Köck in seinem Stück dieses Gefühl. Die namenlose Hauptfigur erfährt von einem Förster, wie zwischen Klimawandel und Vollholzerntern die Wurzeln leise protestieren und die Vögel allmählich verstummen. Während der Führung durch den sterbenden Wald bricht immer wieder die Erinnerung an ihren Vater herein: Ein Handwerker, der trotz schweren Burnouts unbehandelt aus der Klinik entlassen wurde und dort nun unterbezahlt neue Türen einbauen soll. Allmählich verschwimmen die Grenzen zwischen krankem Vater und krankem Wald.
Thomas Köck legt in „Solastalgia“ die Zusammenhänge zwischen Umweltzerstörung und (psychischer) Zerstörung des Menschen offen. Mit seiner poetischen, fast musikalischen Sprache schafft er Bilder, öffnet (Denk-)Räume und behält den schweren Themen zum Trotz Leichtigkeit und Humor. Regisseurin Tanja Uhlig begibt sich gemeinsam mit ihren Darstellerinnen auf eine Reise ins Unterholz heutiger Überlebens- und Existenzängste. Spielerisch loten sie die Parallelen und Unterschiede von Mensch und Natur aus, konfrontieren sich mit den Folgen des menschlichen Handelns und suchen gemeinsam nach dem Funken Hoffnung.
Aufführungsrechte: Suhrkamp Theaterverlag
von Thomas Köck
Kennt ihr das Gefühl von Heimweh, obwohl man zu Hause ist? Diesen Schmerz, wenn man erkennt, dass das Zuhause, der eigene Lebensraum zerstört wird? Für dieses Gefühl, das viele Menschen verdrängen, gibt es seit 2005 einen Namen: Solastalgie.
Im deutschen Wald – romantischer Sehnsuchtsort und Wirtschaftsfaktor zugleich – verortet Thomas Köck in seinem Stück dieses Gefühl. Die namenlose Hauptfigur erfährt von einem Förster, wie zwischen Klimawandel und Vollholzerntern die Wurzeln leise protestieren und die Vögel allmählich verstummen. Während der Führung durch den sterbenden Wald bricht immer wieder die Erinnerung an ihren Vater herein: Ein Handwerker, der trotz schweren Burnouts unbehandelt aus der Klinik entlassen wurde und dort nun unterbezahlt neue Türen einbauen soll. Allmählich verschwimmen die Grenzen zwischen krankem Vater und krankem Wald.
Thomas Köck legt in „Solastalgia“ die Zusammenhänge zwischen Umweltzerstörung und (psychischer) Zerstörung des Menschen offen. Mit seiner poetischen, fast musikalischen Sprache schafft er Bilder, öffnet (Denk-)Räume und behält den schweren Themen zum Trotz Leichtigkeit und Humor. Regisseurin Tanja Uhlig begibt sich gemeinsam mit ihren Darstellerinnen auf eine Reise ins Unterholz heutiger Überlebens- und Existenzängste. Spielerisch loten sie die Parallelen und Unterschiede von Mensch und Natur aus, konfrontieren sich mit den Folgen des menschlichen Handelns und suchen gemeinsam nach dem Funken Hoffnung.
Aufführungsrechte: Suhrkamp Theaterverlag

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